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Clint Bowyer will in Kansas die Wende schaffen

21. Oktober 2017 - 05:13 Uhr

Bisher verlief die Saison von Stewart-Haas-Neuling Clint Bowyer alles andere als nach Plan - Nach der Enttäuschung in Talladega will Bowyer in Kansas angreifen

Clint Bowyer
Der Kansas Speedway ist die Heimstrecke für Stewart-Haas-Pilot Clint Bowyer
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Für Clint Boywer verlief die aktuelle NASCAR-Saison in seinem neuen Team Stewart-Haas nicht nach Plan. Der 38-Jährige, der zu Beginn der Saison das Cockpit von Tony Stewart übernommen hatte, wartet nach 31 Rennen immer noch auf seinen ersten Saisonsieg. Er verpasste den Einzug in die diesjährigen Playoffs und erzielte sein letztes Top-5-Ergebnis am 6. August in Watkins Glen. Nach der Enttäuschung in Talladega will der NASCAR-Routinier nun am Kansas Speedway, seiner Heimstrecke, wieder angreifen.

"Bei Stewart-Haas Racing ist Aufgeben keine Option", gibt sich Bowyer kämpferisch. "Jeder im Team gibt alles, damit wir wieder ein Fahrzeug haben, mit dem wir um den Sieg kämpfen können. Während er am Freitag im Training auf Platz acht landete, qualifizierte er sich am Samstag für den zehnten Startplatz.

Pech in Talladega

Das Team und Bowyer selbst sind nach Rennen am vergangenen Wochenende am Talladega Superspeedway sehr frustriert. Bowyer hatte ein schnelles Auto, qualifizierte sich auf Platz sieben und beendete die Stages auf den Plätzen drei und zwei. Nach einem Crash musste er jedoch frühzeitig aufgeben, weshalb der Stachel noch tief sitzt.

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In den Rennen auf den Superspeedways gäbe es einen Punkt, indem man an der Spitze mitmischen muss, so Bowyer. Vorher sei es möglich sich zurückzuhalten, aber dann müsse man angreifen. Die Chance auf einen Crash würde in dieser Situation aber enorm steigen. In genau solch einem späten Unfall wurde Bowyer letztendlich verwickelt.

"Ich war mir sehr sicher, dass ein Ford das Rennen gewinnen würde", erklärt der Stewart-Haas-Pilot. "Es gibt nur eine Handvoll Strecken, auf denen wir wettbewerbsfähig sind und die Toyotas besiegen können. Talladega war eine davon. Es herrschte viel Chaos und Verwirrung, das ist sicher."

Bowyer sollte recht behalten: Mit Brad Keselowski gewann ein Ford-Pilot das Rennen auf dem Superspeedway in Alabama. Nach einem schwachen Boxenstopp war Bowyer zuvor ans Ende des Feldes zurückgefallen. Anschließend crashte er, weshalb er letztendlich nur auf Platz 35 gewertet wurde.

Benötigt Bowyer einen neuen Crew-Chief?

"Wie haben wir es geschafft, so weit zurückgefallen?", fragte Bowyer seinen Crew-Chief Mike Bugarewicz im Rennen über Funk. Dieser antwortete: "Wir haben schon andere Dinge in diesem Jahr durchgestanden." Daraufhin sagte Bowyer: "Diesen Mist will ich mir nicht anhören." Bugarewicz resignierte: "Die Jungs wollen es auch nicht hören."

Bowyer war aus dem Rennen ausgeschieden. Er parkte sein Fahrzeug in seiner Box, sprach mit seinem Crew-Chief und verließ die Strecke, ohne zu wissen, ob das Auto noch reparabel gewesen ist oder nicht.

"Es war ein frustrierendes Rennen", sagt Bowyer. "Es nervt tierisch, in Unfälle verwickelt zu werden. Es gibt nur zwei Stecken, vor denen ich Angst habe, wenn ich zuhause bin. Es sind die einzigen Strecken, auf denen ich mein Leben verlieren kann. Wir riskieren noch immer unser Leben, wenn alles außer Kontrolle gerät. Das ist ein wirklich hoher Einsatz, den wir erbringen."

In der Gesamtwertung liegt Bowyer in der Saison 2017 aktuell auf Rang 18. Er führte bisher 22 Runden an, kam fünfmal in den Top 5 ins Ziel und zwölfmal in den Top 10. Vielleicht sollte Stewart-Haas darüber nachdenken, seinen Criew-Chief auszutauschen, um erfolgreicher zu werden. Da Danica Patrick das Team nach der Saison verlassen wird, wäre Billy Scott verfügbar. Bowyer und Scott haben bereits im Jahr 2015 bei Michael Waltrip Racing zusammengearbeitet und kennen sich daher sehr gut.

"Ich weiß nicht, ob es die Lösung des Problems wäre", stellt Bowyer klar. "Ich denke aber darüber nach. Letztendlich geht es ums Team. Wir haben begonnen, über die Teammitglieder zu sprechen. Es besteht die Möglichkeit, dass sich bei Stewart-Haas Racing nach der Saison einiges verändert. Wer weiß schon, was passieren wird? Ich weiß aber nicht, was geplant ist. Mit der Zeit werden wir ein klareres Bild erhalten."

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