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Ist Daytona-500-Sieger Kurt Busch bei Stewart-Haas raus?

01. August 2017 - 19:50 Uhr

Ex-NASCAR-Champion Kurt Busch soll keine Zukunft bei Stewart-Haas-Racing haben - Das Team dementiert die Gerüchte sofort via Twitter

Kurt Busch; Tony Gibson
Kurt Busch (li.) im Gespräch mit seinem Crew-Chief Tony Gibson (re.)
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Setzt sich der Generationenwechsel im NASCAR-Cup fort? Schon seit einigen Wochen gibt es Gerüchte rund um Kurt Busch und Stewart-Haas-Racing. Obwohl der Cup-Champion von 2004 (damals im Team von Jack Roush) in diesem Jahr das berühmte Daytona 500 gewonnen und damit dem neuen NASCAR-Titelsponsor Monster Energy einen Traumeinstand bescherte, soll der Vertrag von Busch nicht verlängert werden.

Laut übereinstimmenden Berichten von 'NBC Sports' und 'us.motorsport.com' soll Stewart-Haas-Racing die Option auf Busch nicht gezogen haben. Diese Option soll am Dienstag um Mitternacht verstreichen. Als die ersten Berichte darüber auftauchten, reagierte SHR prompt und twitterte: "Wir kommentieren keine Vertragsdetails, aber wir gehen davon aus, dass Kurt Busch 2018 in unserem Stewart-Haas-Ford sitzen wird."

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Die Gerüchte um einen Abschied des älteren der beiden Busch-Brüder wurden im Juni befeuert, als Teammitbesitzer Gene Haas andeutete, dass ein Sponsor erst im Januar verhandeln will, was "ein Problem" darstellt. Damit meinte er Monster Energy, denn der Vertrag mit Stewart-Haas läuft aus. Sollte die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt werden, könnte das auch Auswirkungen auf den Vertrag mit Busch haben.

Mike Verlander, der Vize-Präsident von Sales und Marketing bei Stewart-Haas-Racing, sagt gegenüber 'SportsBusinessDaly' zu 2018: "Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Partnerschaft mit Monster fortsetzen und Kurt das Auto mit der Nummer 41 fahren wird." Busch selbst kommentierte diese Gerüchte im Juni: "Ich mache mir keine Sorgen. Ich weiß, was ich dem Team gebe. Unsere Performance sollte man nicht infrage stellen. Daytona zu gewinnen, ist etwas Besonderes, aber wenn man jede Woche Ergebnisse bringt, so wie ich es tue, ist ein Sponsorenthema."

Derzeit wäre Busch als Zehnter relativ sicher für die Playoffs qualifiziert. NASCAR-Hauptsponsor Monster Energy hätte damit ein Auto in eigenen Farben in der Finalphase. "Ich weiß, dass sie mit NASCAR arbeiten, Monster Energy versucht Probleme mit NASCAR zu lösen", meint Busch im Juni zu den Aussagen von Haas. "Ich habe aber keine Angst, ich bin sehr zuversichtlich bezüglich der Sponsoren, die ich mitbringe, dem Engagement von Ford und wie ich mich bei Stewart-Haas eingelebt habe. Ich fühle mich toll."

Nach den Erfolgen bei Roush fuhr Busch sieben Jahre für Penske, konnte den Cup-Titel aber nicht gewinnen. Nach einer Saison bei Furniture Row dockte er 2014 bei Stewart-Haas an. Bei 597 Cup-Starts fuhr Busch 29 Mal in die Victory Lane und schaffte es 127 Mal in die Top 5. Sollte der 38-Jährige, der am Freitag in Watkins Glen seinen 39. Geburtstag feiert, tatsächlich keine Zukunft bei Stewart-Haas haben, wäre er neben Matt Kenseth der zweite ehemalige Champion, der für nächstes Jahr (noch) kein Auto hat.

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