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Brad Keselowski schimpft: Cup-Auto schlecht designt

14. Juli 2017 - 15:58 Uhr

Nach dem Kentucky-Crash ist Brad Keselowski frustriert und schimpft das schlechte Design des NASCAR-Autos: "Sollten Auto bauen, dass dieser Sport verdient"

Brad Keselowski
Brad Keselowski übt harte Kritik am aktuellen Cup-Auto
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Penske-Pilot Brad Keselowski machte nach dem Unfall beim NASCAR-Rennen auf dem Kentucky Speedway seinem Unmut Luft. In den vergangenen sieben Rennen war Keselowski viermal in einen Unfall verwickelt. Bei einem Restart in Kentucky verlor der Ford-Pilot neben Clint Bowyer die Kontrolle über sein Auto. In den Crash wurde auch Jimmie Johnson verwickelt. Keselowski und Johnson konnten nicht mehr weiterfahren.

Als Mitgrund für den Unfall sieht Keselowski auch die Aerodynamik des Cup-Autos: "Ich blieb in den Luftverwirbelungen stecken, die mich dann weggezogen haben. Das gehört dazu, wenn man auf diesen Strecken fährt - nur eine Fahrlinie und die Art, wie das Auto designt ist. Als Fahrer muss man das umfahren, aber ich habe es nicht geschafft." Er nimmt die Schuld zwar auf seine Kappe, ist aber der Meinung, dass NASCAR prinzipiell etwas ändern müsste, um solche Situationen zu vermeiden.

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"Ich bin von der Situation genauso frustriert wie von mir selbst. Frustriert mit diesem Sport, weil sie kein besseres Auto designen können, mit dem man Rennen fahren kann, ohne bei einem Neustart alles tun zu müssen. Aber ich schätze, dass ist ein Teil davon", so Keselowski. In Kentucky wurde viel über den neuen Streckenbelag diskutiert und wie die Streckenbetreiber versuchten, die Rennlinien zu verbessern.

Keselowski glaubt aber, dass sich NASCAR mehr dem Auto widmen sollte: "An der Strecke haben sie gut gearbeitet, aber die Einschränkung betrifft das Auto. Es ist ein armselig designtes Auto, wodurch das Racing auf solchen Strecken sehr schwierig ist, und es schwierig wird, eine gute Show für die Fans zu zeigen. Man macht bei den Restarts was man kann. Man kommt dann in schlechte Positionen. Wenn man solche Manöver beim Restart nicht macht, dann fährt man hinten oder hat einen schlechten Tag."

Deswegen bringt es der Meister von 2012 auf den Punkt: "Es ist Zeit, dass ein neues Auto designt wird, das unserem Sport gerecht wird und man den Fans eine Show zeigen kann, die sie verdienen." Das aktuelle Gen-6-Auto ist seit der Saison 2013 im Einsatz. Seither wurden kleinere Veränderungen vorgenommen. Zum Beispiel wurden die Spoiler kleiner, um das Handling schwieriger zu gestalten, damit die Fahrer ihr Talent zeigen können.

"Ich bin enttäuscht von seinen Aussagen", meint NASCAR-Vizepräsident Steve O'Donnell. "Brad ist sicherlich eine Führungsperson in unserem Sport. Ich kann verstehen, bin aber enttäuscht. Ich denke, er war frustriert, weil er eine schlechte Nacht hatte. Die Autos sollen schwierig zu fahren sein. Es sind die besten Fahrer der Welt und wir haben seit langem eines der besten Jahre mit vielen verschiedenen Siegern."

Trotz Keselowskis Kritik will O'Donnell keine Schnellschüsse machen: "Es ist unser Job, sich um diese Dinge zu kümmern. Man kann jetzt nicht nach einem Rennen sofort Änderungen vornehmen. Wenn es die Sicherheit betreffen würde, muss man natürlich sofort reagieren. Für uns geht es um die Balance. Was haben wir in diesem Jahr schon alles gesehen, wie sieht die Zukunft aus? Brad hatte Einfluss auf das Regelpaket."

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