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TV-Quoten USA: Auch Indy 500 mit Rekordtief

08. Juni 2017 - 17:56 Uhr

Auch die IndyCar-Serie kann dem Zuschauerschwund, der schon NASCAR befallen hat, beim Großevent nicht entkommen: Neues Rekordtief trotz Fernando Alonso

Indy 500, Start
Das Indianapolis 500 fuhr ein neues Rekordtief bei den TV-Zuschauern ein
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - NASCAR spürt den Zuschauerverlust schon seit geraumer Zeit auf bitterste Weise, nun hat auch IndyCar eine Klatsche abbekommen: Das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis erzielte auf ABC einen Marktanteil von 3,6 Prozent in den Vereinigten Staaten von Amerika. Das ist der geringste Wert seit Beginn der Liveübertragungen des Indy 500 im Jahre 1986. Absolute Zahlen wurden nicht kommuniziert, doch ein Rating von 3,6 entspricht in der Regel etwa sechs Millionen Zuschauern.

Damit muss das Indianapolis 500 einen empfindlichen Rückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr und 16 Prozent gegenüber 2015 verkraften. Eigentlich wäre schon im Vorjahr ein neues Rekordtief angesagt gewesen, doch damals rettete eine Liveübertragung im Kernmarkt Indianapolis die 100. Ausgabe des Rennens. Ein Jahr später gab es in der Hauptstadt Indianas das Rennen wieder wie in den Jahren zuvor nur als Wiederholung zu sehen. Das rächt sich nun in den Zahlen.

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Für das Indianapolis 500 ist es das vierte Mal in den vergangenen zehn Jahren, dass ein neues Rekordtief erzielt wurde. Schon 2009, 2010 und 2013 sahen weniger Zuschauer als je zuvor zu. Das Indy 500 war trotz allen Verlusten auch in diesem Jahr das meist angesehene Sportereignis Amerikas am Wochenende des Memorial Days, da NASCAR die Zuschauer noch schneller weglaufen. Der Abstand zwischen Indianapolis und dem Coca-Cola 600 der NASCAR-Cup-Serie fiel so groß aus wie seit 2005 nicht mehr.

Das Qualifying präsentierte sich etwas besser, der Verlust auf ABC belief sich am "Pole Day" auf einen Verlust von nur einem Prozent gegenüber 2016. 1,18 Millionen Zuschauer sahen sich die Entscheidung an. Auch der zuvor ausgetragene Indianapolis Grand Prix erzielte mit 969.000 Zuschauern auf ABC eine Steigerung von sieben Prozent gegenüber 2016, lag jedoch hinter den Zahlen von 2015 zurück, als die Millionen-Marke geknackt wurde.

Die Zahlen von IndyCar und NASCAR zeigen, dass sich der Motorsport in den USA immer schwerer tut, Mainstream-fähig zu sein, während der harte Kern zumindest im Bereich IndyCar stabil bleibt. Zahlen vom Detroit Grand Prix liegen noch nicht vor.

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