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Fernando Alonso: IndyCar-Karriere bleibt unwahrscheinlich

03. Juni 2017 - 15:47 Uhr

Fernando Alonso will sich vorerst weiter auf die Formel 1 konzentrieren - Appell an Fans: Trotz aller Unterschiede Motorsport als Ganzes betrachten

Fernando Alonso
Fernando Alonso belässt das IndyCar-Abenteuer zunächst beim Indy 500
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Endlich wieder siegfähig: Fernando Alonso hat mit seiner eindrucksvollen Performance beim Indianapolis 500 2017 jeden daran erinnert, warum als einer der besten Fahrer der Gegenwart, wenn nicht gar als der Beste, gilt. Doch lohnt sich angesichts der hoffnungslosen Situation von McLaren-Honda in der Formel 1 ein Engagement als IndyCar-Vollzeit-Fahrer vielleicht mehr für den Spanier? Diese Frage wird unter Fans in einschlägigen Foren leidenschaftlich debattiert.

Alonso selbst schiebt nun derartigen Spekulationen einen Riegel vor: "Im Moment habe ich keine derartigen Pläne", sagt der 35-Jährige, der einer Rückkehr zum 500-Meilen-Rennen in Indianapolis aber offen gegenübersteht. "Man sollte zwar niemals nie sagen. Doch für jetzt lautet meine Priorität Formel 1." In der IndyCar-Serie sind die Fahrergehälter bei weitem nicht mehr auf dem Niveau der CART-Zeit. Und Alonso hatte häufig klargemacht, dass er seine Formel-1-Karriere als dreimaliger Weltmeister beenden möchte. Doch ihm läuft die Zeit davon.

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Fernando Alonso hat großes Medieninteresse auf die IndyCar-Serie gezogen, da er als Formel-1-Superstar im Brickyard antrat. Zahlreiche frühere Formel-1-Piloten haben nach ihrer Karriere in der Königsklasse eine Heimat bei den IndyCars gefunden. Oft wird debattiert, was nun der bessere Motorsport ist. Doch Alonso appelliert daran, den Motorsport eher als Ganzes zu betrachten. "Wir sollten aufhören, uns so sehr in Formel 1, IndyCar, Rallye oder Stock-Car aufzuspalten. Schlussendlich ist es einfach Motorsport. Ich denke, dass wir alle dieses Gefühl haben, dass Motorsport das ist, was wir lieben - egal welche Serie oder welche Bedingungen."

So groß seien die Unterschiede im Kern nämlich gar nicht: "Die große Sache ist das Rennen an sich und da ist der Wettbewerb sehr ähnlich. Wir fahren alle hart und versuchen, schneller als alle anderen zu sein." Den großen Unterschied zur Formel 1 mache das Event an sich aus, findet Alonso. Zwar gibt es auch vor einem Grand Prix regelmäßig Flugshows, doch von den riesigen Choreographien in den USA sind diese weit entfernt. "So etwas ist bei einem Zwei-Wochen-Rhythmus wie in Europa einfach nicht möglich", staunt Alonso nicht schlecht. "Und was ebenfalls toll ist, ist der enge Kontakt mit den Fans hier. Es macht Spaß und man genießt es regelrecht."

Und dann wären da die völlig unterschiedlichen Philosophien zwischen der europäisch bestimmten Formel 1 und dem US-amerikanischen Motorsport: "In der Formel 1 mit alle ihrer ausgeklügelten Hochtechnologie und der harten Arbeit, die ins kleinste Details an den Autos wandert, würde das hiesige Format nie funktionieren. Umgekehrt würde auch die dortige Philosophie hier nicht funktionieren. Hier scheint es die Fans weniger zu interessieren, was sich unter der Motorabdeckung verbirgt. Es sind unterschiedliche Formate. Eins funktioniert hier, eins dort. Es ist fantastisch."

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