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IndyCar-Star Dixon räumt Fernando Alonso Siegchance ein

18. Mai 2017 - 21:02 Uhr

Der viermalige IndyCar-Meister Scott Dixon hat Fernando Alonso für den Sieg beim 101. Indianapolis 500 fest auf der Rechnung - Mentor Gil de Ferran begeistert

Fernando Alonso
Gefährdet er Scott Dixons Siegambitionen? Fernando Alonso steht hoch im Kurs
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Fernando Alonso beherrscht in diesen Tagen auch in den USA die Medien. Obschon die Formel 1 in den Vereinigten Staaten eher Randsportart ist, hat der spanische Superstar auch in Indianapolis eingeschlagen. Nahezu jeder Fahrer muss sich Fragen bezüglich Alonso anhören. So auch Ganassi-Pilot Scott Dixon, Sieger des Indy 500 im Jahre 2008 und viermaliger IndyCar-Meister. Der Neuseeländer, der wieder Mitfavorit auf den Sieg ist, hat Alonso als ernsthaften Gegner dick auf der Rechnung.

"Direkt vom Start weg" habe er Alonso als Gefahr auf dem Zettel, sagt der 36-Jährige, der neben seinen IndyCar-Titeln auch noch zwei Siege bei den 24 Stunden von Daytona auf dem Konto hat und 2016 beim Le-Mans-Debüt gleich auf Rang drei in der GT-Klasse fuhr. "Natürlich ist er ein äußerst vollkommener Fahrer. Wir haben viele Rookies hier im ersten Anlauf gewinnen sehen und er fährt für ein mordsmäßig gutes Team." Andretti Autosport durchlebt zwar nicht die leichtesten Zeiten in der IndyCar-Serie, ist auf dem Brickyard jedoch immer eine Macht. Im Vorjahr gewann das Team mit Alexander Rossi, damals ebenfalls ein Rookie.

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"Ich bin mir sicher, Alonso einen hervorragenden Speed gehen wird", ist sich Dixon sicher. "Im Qualifying wird er sicherlich keinerlei Probleme haben, das Limit des Autos zu finden. Er schlägt sich jetzt schon hervorragend. Im Rennen hängt es dann davon ab, wie sich die Strategie ausgeht. Dann, 20 bis 30 Runden vor dem Ende, nimmt das Rennen definitiv Fahrt auf und die Fahrer sind nicht mehr so nett zueinander. Aber er wird definitiv eine gute Chance haben."

Alonso in den Top-10

Am heutigen Donnerstag steht das 4. Freie Training zum Indianapolis 500 auf dem Programm, bei dem Alonso drei Stunden vor Schluss auf einem hervorragenden siebten Platz liegt. Sein Mentor Gil de Ferran kündigt gegenüber 'Autosport' an: "Es war bislang eine tolle Erfahrung, aber jetzt ist es an der Zeit, das Tempo mal richtig anzuziehen. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist nicht gerade gut, also ist heute ein wichtiger Tag. Vor solche Herausforderungen stellt einen der Motorsport: Du denkst, du hast ja so viel Zeit und plötzlich hast du sie doch nicht mehr."

Der Sieger des 500-Meilen-Rennens von Indianapolis von 2003 ist zufrieden mit den bisherigen Leistungen des Spaniers: "Der Speed ist definitiv da. Aber ich denke nicht darüber nach, ob wir uns besser oder schlechter als erwartet schlagen. Ich denke lediglich: 'Das ist momentan das Problem, also lasst es uns angehen.' Natürlich verfolgt man einen Plan, aber manchmal kommen unerwartete Dinge dazwischen, auf die man sich einstellen muss.

Die Zusammenarbeit mit dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister gestaltet sich bislang alles andere als schwierig, wie der Brasilianer durchblicken lässt: "Er ist sehr interessiert und will absolut alles verstehen. Er will jeden einzelnen Aspekt begreifen, den es braucht, um hier erfolgreich zu sein. Und er lernt schnell." Er bescheinigt Alonso ein gutes Gefühl am Lenkrad und eine schnelle Auffassungsgabe im Kopf. "Man kann ihn in verschiedene Situationen werfen und er schafft es, sich schnell auf diese einzuschießen."

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