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Jimmy Vasser: Erst Pause, dann IndyCar-Rückkehr?

08. April 2017 - 14:56 Uhr

Nach dem Aus von KV genießt Jimmy Vasser erst einmal die Ruhe - Doch in Long Beach beginnt die Arbeit an seiner Zukunft - Mit einem alten Bekannten

Jimmy Vasser
So entspannt kann das Leben sein: Jimmy Vasser arbeitet dennoch an seiner Zukunft
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Jimmy Vasser erlebt derzeit ungewohnte Tage: Der IndyCar/Champ-Car-Meister von 1996 ist zum ersten Mal seit über 30 Jahren ohne Funktion beim Long Beach Grand Prix. Seit dem Ende von KV Racing Technology ist es still geworden um den US-Amerikaner. Doch nun bricht er sein Schweigen. Und: Er signalisiert klares Interesse, wieder ins IndyCar-Geschäft einzusteigen. Gemeinsam mit James Sullivan, dem "SH" im zuletzt KVSH genannten Team, wird er mehreren Meetings an diesem Wochenende beiwohnen.

"Ich denke, ich verrate angesichts unseres Verhältnisses und seines jugendlichen Enthusiasmus kein Geheimnis, wenn ich sage, dass wir beide gut zusammenarbeiten und dass wir es auch in Zukunft tun werden", sagt der 51-Jährige gegenüber 'Racer.' Und lässt durchschimmern, dass etwas im Busch ist: "Wir haben viele Freunde im IndyCar-Fahrerlager und schon eine gewisse Idee, wohin wir 2018 gehen wollen. Schauen wir mal, wie sich das entwickelt."

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Doch vorerst genießt er seine Auszeit. "Es erinnert mich ein wenig daran, als ich 1983 zum letzten Formel-1-Rennen hier gewesen bin", so der momentane arbeitslose Ex-Teambesitzer. "Ich war in meinen späten Jahren in der High School. Es war toll, die ganzen Formel-1-Autos zu sehen und das Rennen aus der Fan-Perspektive zu verfolgen, bevor ich später als Fahrer zurückgekehrt bin. Aber es stimmt, es wird sich seltsam anfühlen, nicht für ein Team am Kommandostand zu sitzen."

IndyCar-Teamverluste seit 2008

Seit dem Zusammenschluss aus CART und IRL sind IndyCar zwölf Teams abhanden gekommen - Eine Übersicht


17.02.2017
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2008 - Pacific Coast Motorsports (2003-2008): Das erste Opfer nach dem Zusammenschluss war  das Team von Tyler Tadevic. Nachdem es 2007 in der Champ-Car-Serie debütierte, nahm es 2008 in der neuen IndyCar-Serie nur noch an einigen Rennen teil, weil Ersatzteile fehlten. Nachdem ein Zusammenschluss mit Rubicon nicht zustande kam, war Ende.
2008 - Pacific Coast Motorsports (2003-2008): Das erste Opfer nach dem Zusammenschluss war das Team von Tyler Tadevic. Nachdem es 2007 in der Champ-Car-Serie debütierte, nahm es 2008 in der neuen IndyCar-Serie nur noch an einigen Rennen teil, weil Ersatzteile fehlten. Nachdem ein Zusammenschluss mit Rubicon nicht zustande kam, war Ende.

Ein IndyCar-Rennen mal wieder als (wenn auch etwas bekannterer) Fan zu verfolgen, hat aber auch seine Vorteile: "Einmal nicht direkt vom einen Abenteuer ins nächste zu springen und stattdessen durchzuschnaufen, ist wirklich schön." Der Übergang vom aktiven Fahrer zum Teambesitzer verlief Mitte der 2000er-Jahre fließend, da er für einige Jahre beide Funktionen in Personalunion bekleidete. "Das ist jetzt also das erste Mal seit Beginn meiner IndyCar-Karriere (im Jahre 1992; Anm. d. Red.), keinerlei Zeitdruck zu haben", sagt Vasser entspannt.

Und so blieb er dem Saisonauftakt in St. Petersburg fern. Doch er verfolgte am Fernseher, wie sein ehemaliger Fahrer Sebastien Bourdais mit dem Coyne-Honda einen sensationellen Sieg einfuhr. "Es war schön für uns alle, diesen Erfolg zu sehen", freut er sich. "Von vielen unserer KV-Jungs bis hin zu einigen der Sponsoren, die mit Seb mitgegangen sind - es war positiv für alle Involvierten."

Bei seiner möglichen Rückkehr als Teambesitzer für die IndyCar-Saison 2018 genießen Jimmy Vasser und James Sullivan Unterstützung von IndyCar-Sportchef Jay Frye.

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