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Ed Jones mischt IndyCar auf: Bester Rookie seit Nigel Mansell!

15. April 2017 - 12:40 Uhr

Ed Jones beeindruckt bei seinem IndyCar-Debüt nachhaltig - So stark wie er ist seit einem ganz Großen kein Rookie mehr in eine Saison gestartet

Edward Jones
Ed Jones fuhr zwei bärenstarke Rennen als IndyCar-Rookie
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Bourdais mag der Mann sein, der in den ersten beiden IndyCar-Rennen der Saison für die großen Schlagzeilen für Dale Coyne Racing sorgte. In seinem Schatten entwickelt sich aber unterdessen ein junger Mann, der sein Erfolge vielleicht bald wird duplizieren können: Ed Jones hat in seinen ersten beiden IndyCar-Rennen einen extrem starken Eindruck für einen Rookie hinterlassen. Und die Statistik gibt ihm Recht: So gut wie er ist kein Rookie mehr seit Nigel Mansell in eine IndyCar-Saison gestartet.

Mit einem zehnten Platz in St. Petersburg startete der in Dubai geborene Brite mit einer ansprechenden Performance in die Saison. Überstrahlt wurde natürlich alles vom Sieg von Sebastien Bourdais, was Jones vielleicht gar nicht so Unrecht gewesen sein dürfte. Beim Grand Prix von Long Beach, einem der schwierigsten Rennen des Jahres, konnte er sogar einen sechsten Platz anhängen. Mit zwei Top-10-Ergebnissen als Rookie zu starten, hat seit Nigel Mansell niemand mehr geschafft - von der IRL-Eröffnungssaison abgesehen, als alle Fahrer Rookies waren.

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Der amtierende Indy-Lights-Meister präsentierte sich in den ersten beiden Rennen erstaunlich reif für einen Neuling. So nutzte er in Long Beach die Strategie, um sich aus dem Verkehr zu bringen. "Wir hingen hinter Kanaan und Aljoschin fest", erinnert er sich. "Wir haben gewartet, dass sie an die Box gehen und haben dann wie die Irren angegast." Das zahlte sich aus, am Ende holte er sogar noch auf den amtierenden Meister Simon Pagenaud auf.

Noch viel zu lernen

Sein Renningenieur Michael Cannon zieht viel Positives aus zwei Zielankünften in zwei Rennen: "Das sind zwei Rennen in Folge, in denen er ins Ziel kommt. Das ist sehr gut, denn so kann er sehen, wie die ganze Sache funktioniert. Die Tatsache, dass er es in St. Pete ins Ziel geschafft hat, hat ihm geholfen, es auch in Long Beach zu packen. Das ist sehr, sehr vielversprechend."

Der 22-Jährige glaubt, dass er noch für das eine oder andere Highlight wird sorgen können. "Ich bin noch weit weg von meinem Potenzial und habe noch einen weiten Weg vor mir" gibt er sich realistisch. "Die Testfahrten waren toll, aber es sind die Rennen, die so wertvoll sind, weil man so viel mehr lernt. Ich hoffe, wir können die Schritte, die wir gemacht haben, mit nach Birmingham nehmen."

"Wir sind mit den Resultaten zufrieden, aber heben noch nicht ab, weil ich noch viel Arbeit vor mir habe."
Ed Jones

Im Barber Motorsports Park hat Ed Jones bereits getestet. Sein Ziel ist diesmal ein stärkeres Qualifying. "Ich wollte in Long Beach in die Top 10, da können wir einen Haken dran machen", freut er sich. "Aber ich wollte auch in die Fast 12 (das Q2 der IndyCar-Serie; Anm. d. Red.) kommen und die haben wir um eine Zehntelsekunde verpasst. Das ist die nächste Aufgabe. Und noch mehr Top-10-Ergebnisse möchte ich natürlich auch holen."

Seine Reife stellt er auch dadurch unter Beweis, als dass er keinen großen Wirbel um seine Ergebnisse macht: "Wir sind mit den Resultaten zufrieden, aber heben noch nicht ab, weil ich noch viel Arbeit vor mir habe. Wenn ich mich hinstellen und sagen kann, dass ich jede einzelne Sache richtig hinbekommen habe, dann werde ich deutlich mehr feiern."

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