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NASCAR Hall of Fame: Neue Jacken für fünf Stars

21. Januar 2017 - 10:22 Uhr

Richard Childress, Rick Hendrick, Mark Martin, Raymond Parks und Benny Parsons sind am Abend in die NASCAR Hall of Fame aufgenommen worden

Richard Childress Rick Hendrick
Handshake der Teambosse: Richard Childress und Rick Hendrick in Charlotte
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Seit 2010 nimmt die NASCAR in jedem jahr fünf neue Mitglieder in ihre Hall of Fame auf. Am Freitagenbend fand die Zeremonie des Jahres 2017 statt. Richard Childress, Rick Hendrick und Mark Martin nahmen die entsprechenden Jacken, die von den Verantwortlichen übergeben werden, persönlich entgegen. Raymond Parks und Benny Parsons wurden posthum geehrt. Am Tag der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump setzte auch die NASCAR bei ihrer Veranstaltung voll auf die Karte Amerika.

"Nur in Amerika verkaufen Kinder in einem Stadion Erdnüsse und Popcorn und haben dabei den Traum, irgendwann ein Rennfahrer zu werden", erklärte Teambesitzer Richard Childress auf der Bühne. Er selbst hatte auf einem solchen Wege begonnen, sich zum Auftakt der entsprechenden Karriere für 20 US-Dollar einen 1947er-Plymouth gekauft. "Das beste Investment, das ich jemals getätigt habe", so Childress. "und jetzt stehe ich hier und komme in die NASCAR Hall of Fame. So etwas geht nur in Amerika!"

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Die Mannschaft von Childress konnte in ihrer langen Geschichte 105 Rennsiege feiern, insgesamt holte man in den drei NASCAR-Kategorien elf Titel. Noch mehr Erfolge gehen auf das Konto des Teams von Rick Hendrick. "Ich bin der glücklichste Mensch auf diesem Planeten", sagte der Teamboss bei seiner Ehrung am Abend. "Es ist eine unfassbare Ehre, die ich niemals - wirklich niemals - vergessen werde." Das Team von Rick Hendrick, das zu Beginn "All-Star Racing" hieß, hat bislang 245 Rennen gewinnen können.

Als "bester Pilot, der nie einen Titel holen konnte" gilt Mark Martin. Der 58-Jährige war 31 Jahre lang in der NASCAR-Szene aktiv, fuhr in 882 Renneinsätzen zu 40 Siegen. Die ganz große Krone sprang für den "Rookie of the Year" des Jahres 1982 allerdings nie dabei heraus. Fünfmal schloss Mark Martin die Saison als Vizechampion ab. "Das ist unser Moment", so der Mann aus Arkansas. "Ich danke allen, die mir auf dem langen Weg geholfen haben. Wir haben es geschafft - bis in die NASCAR Hall of Fame!"

Der ehemalige Teambesitzer Raymond Parks, der 2010 als letztes Gründungsmitglied der NASCAR im Alter von 96 Jahren verstorben war, erhielt den Einzug in die Hall of Fame für seine Verdienste, den Sport zum global erfolgreichen Produkt zu entwickeln. Bei der Ehrung von Benny Parsons ließen es sich die Organisatoren nicht nehmen, noch einmal auf die Werte im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" hinzuweisen. Parsons, NASCAR-Champion von 1973, hatte als Taxifahrer in Detroit begonnen.

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