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IndyCar-Saisonvorschau: Startschuss in St. Petersburg

11. März 2016 - 10:40 Uhr

Grüne Flagge für die IndyCar-Saison 2016 mit dem Auftakt in St. Petersburg - Die wichtigsten Aspekte und Neuerungen vor dem ersten von 16 Rennen

Start in St. Petersburg 2015
Die neue IndyCar-Saison beginnt am Sonntag in St. Petersburg (Florida)
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - An diesem Wochenende startet die IndyCar-Serie in die Saison 2016. Zum 100. Mal werden in diesem Jahr im Mai die berühmten 500 Meilen von Indianapolis gefahren. Los geht es am kommenden Sonntag zum sechsten Mal in Folge in den Straßen von St. Petersburg (Florida). 22 Autos stehen für den Saisonauftakt auf der Nennliste. Neben den großen Teams Penske, Ganassi und Andretti sowie den Stars Scott Dixon, Juan Pablo Montoya, Will Power und Ryan Hunter-Reay sind auch einige Neulinge mit Formel-1-Erfahrung dabei. Ein Blick auf die wesentlichsten Punkte für den Saisonstart.

Im vergangenen Jahr dominierte Chevrolet den Wettbewerb. Deswegen durfte Honda das Aerokit nachbessern. Die beiden Autos sehen sich optisch deutlich ähnlicher als noch im Vorjahr. Bei den Testfahrten zeigte sich, dass Chevrolet immer noch einen Vorteil hat, aber das Feld ist generell enger zusammengerückt. Außerdem könnten im Laufe der Saison einige Rundenrekorde fallen. In der Favoritenrolle sind die Topteams von Penske und Ganassi.

Ganassi gegen Penske: Dixon gegen Montoya

Dixon sicherte sich im Vorjahr im spannenden Finale gegen Montoya seinen vierten Meistertitel. Damit ist der Neuseeländer einer der erfolgreichsten Fahrer der Geschichte. Die ewige Bestenliste führt A.J. Foyt mit sieben Titeln an. Obwohl Dixon schon seit 15 Jahren dabei ist, ist er schnell und souverän. Der langjährige Ganassi-Pilot gewann außerdem seit 2004 in jedem Jahr mindestens ein Rennen. In St. Petersburg fehlt dem 35-Jährigen allerdings noch ein Sieg.

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"Die Strecke ist immer fantastisch", lobt Dixon die Strecke, die ein Mix zwischen Flughafen und Straßenkurs ist. "In Turn 1 gibt es eine harte Bremszone. Die erste Kurve ist sehr breit und großartig für Starts und Überholmanöver. Wir haben in all den Jahren tolle Rennen dort gesehen und ich schätze, so wird es auch diesmal sein. Ich habe hier noch nie gewonnen, also muss ich das ändern. Ich stand schon mehrmals auf dem Podium, habe aber noch nie gewonnen."

Anders sieht die Situation bei Montoya aus. Der Kolumbianer holte im Vorjahr den Sieg und war von Anfang an ein Titelkandidat. Kann er auch am Sonntag gewinnen und erneut um die Meisterschaft kämpfen? "Im Vorjahr war es ein großartiger Saisonstart, wir hatten ein gutes Jahr. Das liegt aber nun hinter uns und wir konzentrieren uns auf 2016", will Montoya nicht mehr an Sonoma denken. "Wir wissen, was wir tun müssen, um in St. Pete vorne zu sein. Das Rennen wird sicher Spaß machen."

Andretti-Honda wieder vorne dabei?

Auch Montoyas Penske-Teamkollegen sind Siegkandidaten. Helio Castroneves gewann bereits dreimal in St. Pete, Will Power zweimal. Dazu kommt Simon Pagenaud in einem vierten Penske-Chevrolet. Für Ganassi fahren neben Dixon Routinier Tony Kanaan, der seit Ende 2014 auf einen Sieg wartet, und Charlie Kimball. Honda-Speerspitze Andretti Autosport schickt Hunter-Reay, Marco Andretti, Carlos Munoz und Alexander Rossi ins Rennen.

Mit Siegen in Iowa und Pocono meldete sich Ex-Champion Hunter-Reay gegen Ende der Vorsaison zurück. Diesen Schwung will der US-Amerikaner mitnehmen. "Als Team wollen wir auf dieser Form mit dem überarbeiteten Aerokit für Straßenkurse aufbauen. Wir müssen mit diesem Paket noch arbeiten, um die Abstimmung auf den Punkt zu bringen, aber wir hatten produktive Tests", zeigt sich Hunter-Reay zuversichtlich. "Kaum zu glauben, dass es schon mein siebtes Jahr mit Andretti ist. Wir haben 13 Rennen gemeinsam gewonnen und sind hungriger denn je."

Comeback von James Hinchcliffe

Ein lang erwartetes Comeback gibt James Hinchcliffe. Der Kanadier kehrt von seiner schweren Verletzung beim Training für die 500 Meilen von Indianapolis zurück und zeigte bereits bei den Tests ansprechende Leistungen im Schmidt/Peterson-Honda. "Ich war vor einem Saisonstart noch nie so aufgeregt", sagt der "Mayor von HinchTown". "St. Pete zählt zu meinen Lieblingsrennen, in diesem Jahr wird es etwas Besonderes." 2013 gewann der 29-Jährige den Saisonauftakt.

Die neue IndyCar-Saison wartet auch mit einigen Rookies auf. Alexander Rossi fand nach seinen Formel-1-Starts im Vorjahr für Manor keinen Platz und wechselte über den Atlantik in seine Heimat. Rossi ist zwar Ersatzfahrer von Manor, wird aber die komplette IndyCar-Saison für Andretti Autosport bestreiten. Auch Chip Ganassi setzt mit Max Chilton auf einen ehemaligen Formel-1-Fahrer. Der Brite sammelte im Vorjahr in der IndyLights-Serie Erfahrungen. Nach Gaststarts im Vorjahr unterschrieb Conor Daly für die komplette Saison bei Dale Coyne.

IndyLights-Meister Spencer Pigot startet in St.Pete für Rahal Letterman Lanigan und später in Indianapolis. Eine Fixstarterin gibt es in dieser Saison nicht, obwohl Pippa Mann voraussichtlich in Indy dabei sein wird. Dafür ist Sarah Fisher an jedem Wochenende im Einsatz. Im Winter verkaufte sie ihre Anteile von der Partnerschaft Ed Carpenter Racing. Nun wird Fisher als offizielle Pace-Car-Fahrerin im Einsatz sein. Sie übernimmt diese Aufgabe von Johnny Rutherford, der mittlerweile 77 Jahre alt ist.

Der Kalender wartet in diesem Jahr mit drei Rennstecken auf, die 2015 noch nicht dabei waren. Phoenix feiert ein Comeback und viele Fans werden sich auf die Rückkehr nach Elkhart Lake freuen. Zum letzten Mal fand in Road America im Jahr 2007 ein ChampCar-Rennen statt. Komplett neu ist der Stadtkurs in Boston, der im September als vorletztes Rennen im Kalender steht. In Phoenix und Elkhart Lake konnten die Teams testen, Boston wird komplett neues Terrain. Nun steht die IndyCar-Saison in den Startlöchern. Die grüne Flagge fällt am Sonntag um 17:30 Uhr MEZ. Sport1 US überträgt live.

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