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Dirt-Track-Action: Sieg für Rico Abreu, Zoff um Tony Stewart

17. Januar 2016 - 15:35 Uhr

Während der zwergwüchsige Rico Abreu den Chili-Bowl in Tulsa gewinnt, legt sich ein außer Dienst auftretender Sheriff mit NASCAR-Star Tony Stewart an

Rico Abreu
Kleiner Mann mit schwerem Gasfuß: Rico Abreu fährt die volle Truck-Saison 2016
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Rico Abreu sorgt in diesen Tagen gleich in mehrfacher Hinsicht für Aufsehen. Am Freitag wurde bekanntgegeben, dass der zwergwüchsige Sympathieträger aus Kalifornien in der bevorstehenden NASCAR-Saison 2016 alle 23 Rennen der Truck-Serie bestreitet.

Nachdem er bereits bei den beiden abschließenden Rennen der Truck-Saison 2015 in Phoenix und Homestead ins Lenkrad gegriffen hat (damals noch für NTS Motorsports), vollzieht Abreu nun den Wechsel zum Topteam ThorSport Racing.

Der 23-jährige Truck-Rookie ist in der am 19. Februar in Daytona beginnenden Saison 2016 der dritten NASCAR-Liga Teamkollege des zweimaligen Truck-Champions Matt Crafton. Der dritte Fahrer im Team von Duke und Rhonda Thorson ist wie Abreu ein Rookie: der 18-jährige Ben Rhodes.

Rico Abreu siegt nach 2015 erneut beim Chili-Bowl

Nur einen Tag nach der Bekanntgabe seines Vollzeit-Truck-Programms mit ThorSport machte Rico Abreu erneut Schlagzeilen. Auf dem Tulsa Expo Raceway, einem überdachten Dirt-Track in Tulsa (Oklahoma), gewann der kleine Mann mit dem schweren Gasfuß zum zweiten Mal nach 2015 das wichtigste Rennen der Dirt-Track-Szene: den mit Midget-Cars ausgetragenen Chili-Bowl.

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Auf dem Weg zu seinem zweiten Chili-Bowl-Triumph in Folge ließ Abreu unter anderem hochkarätige Namen wie Kyle Larson, Kasey Kahne, Ricky Stenhouse oder Sarah Fisher hinter sich.

Erster Verfolger Abreus war Dirt-Track-Größe Bryan Clauson. Der 26-jährige Kalifornier hatte den Chili-Bowl im Jahr 2014 für sich entschieden und gibt auch in diesem Jahr wieder ein IndyCar-Gastspiel bei den 500 Meilen von Indianapolis - diesmal für Dale Coyne Racing.

Wortgefecht auf der Tribüne: Zoff rund um Tony Stewart

Neben Sieger Rico Abreu sorgte am Samstagabend bei der 30. Auflage des Chili-Bowl auch Tony Stewart wieder einmal kurzzeitig für Aufsehen. Zwar griff der dreimalige NASCAR-Champion beim Höhepunkt der Dirt-Track-Szene diesmal nicht aktiv ins Geschehen ein. Dafür machen auf der Internet-Videoplattform YouTube mehrere Clips die Runde, die Stewart auf der Tribüne in einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Zuschauer zeigen.

Nach übereinstimmenden US-Medienberichten handelt es sich bei besagtem "Fan" um Kyle Hess, einen Sheriff, der dem Chili-Bowl privat beiwohnte und zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung mit "Smoke" nicht im Dienst war. Nach dem kurzen Wortgefecht, im Zuge dessen sowohl Stewart als auch Hess kurzzeitig den sicheren Stand verloren, sehen nach aktuellem Stand der Dinge beide Seiten von einer Anzeige ab.

Auslöser der unschönen Unterhaltung auf der Tribüne des Tulsa Expo Raceway waren Medienberichten zufolge mehrere Beschimpfungen und Beleidigungen, die Stewart seitens Hess entgegengebracht wurden. Ungeachtet des Ausbleibens einer Anzeige hat die lokale Polizeibehörde in Tulsa eine Untersuchung des Vorfalls in die Wege geleitet.

Stewart, für den die bevorstehende NASCAR-Saison 2016 die letzte seiner aktiven Karriere sein wird, hat bereits angekündigt, auch nach seinem Rücktritt aus der NASCAR-Topliga weiter Rennen fahren zu wollen. So schweben ihm künftig wieder vereinzelte Starts bei Dirt-Track-Rennen vor.

Stewarts Comeback auf losem Untergrund, für das es derzeit noch keinen Termin gibt, wäre sein erstes diesbezügliches Rennen seitdem es am 9. August 2014 im Canandaigua Motorsports Park zum folgenschweren Zwischenfall mit Kevin Ward Jr. kam. Ward Jr., der den Dirt-Track im US-Bundesstaat New York unter Gelber Flagge zu Fuß betreten hatte, ließ bei der Kollision mit Stewarts Sprint-Car sein Leben.

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