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Erik Jones ist jüngster Truck-Champion aller Zeiten

21. November 2015 - 04:21 Uhr

Vorjahreschampion Matt Crafton gewinnt das Truck-Saisonfinale in Homestead, doch Rookie Erik Jones reicht Platz sechs zum Titel und Altersrekord

Erik Jones
Rookie und Champion: Erik Jones aus dem Truck-Team von Kyle Busch
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Erik Jones ist der Truck-Champion 2015. Beim 23. von 23 Saisonrennen, dem Ford EcoBoost 200 auf dem Homestead-Miami Speedway, genügte dem Rookie in Diensten von Kyle Busch Motorsports Platz sechs, um Titelkonkurrent Tyler Reddick (Keselowski-Ford/3.) unterm Strich um 15 Punkte zu distanzieren. Im Alter von 19 Jahren, fünf Monaten und 21 Tagen ist Erik Jones der jüngste Champion in der 21-jährigen Geschichte der Truck-Serie.

"Ohne die Unterstützung von Kyle und dem gesamten Team wäre dies nicht möglich gewesen", richtete der frischgebackene Truck-Champion Jones die ersten Dankesworte an Teambesitzer Kyle Busch. Ob Teambesitzer dieser am Sonntag nachlegen und sich seinerseits den ersten Titel in der Serie sicher kann, in der er punktberechtigt ist? Kyle Busch ist am Sonntag einer der vier verbliebenen Chase-Piloten, die um den diesjährigen Titel in der NASCAR-Topliga Sprint-Cup kämpfen.

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Der nach seinem Crash mit Jones vor Wochenfrist in Phoenix nur noch mit theoretischen Titelchancen ins Truck-Saisonfinale in Homestead gegangene Matt Crafton (Thorsport-Toyota) fuhr mit 93 von 134 möglichen Führungsrunden in überzeugender Manier zum sechsten Saisonsieg. Seinen dritten Titel in Folge verpasste der Kalifornier aber um 22 Punkte. "Phänomenal. Mein Truck lag hervorragend. Ich hatte unglaublich viel Spaß. Auf eine Saison mit sechs Siegen kann man stolz sein. Unterm Strich hatte ich zu viele Fehler drin. 2016 werden wir aber stärker als jemals zuvor sein", so die Kampfansage des entthronten Champions Crafton.

Daniel Suarez wirft Führung weg - Matt Crafton gewinnt

Von der Pole-Position gestartet führte Crafton die ersten 30 Runden an. Dann übernahm John Hunter Nemechek (Nemco-Chevrolet) das Kommando. Der erste Durchgang der Boxenstopps wurde um Runde 50 herum unter Grün absolviert. Bei dieser Gelegenheit ging Daniel Suarez (Busch-Toyota) an Spitzenreiter Nemechek vorbei.

In Runde 61 kreisten Suarez und Nemechek durch weniger als eine halbe Sekunde getrennt um das Oval, als der führende Mexikaner seinen Toyota Tundra bei der Überrundung von Dexter Stacey (Beaver-Chevrolet/24.) in Turn 4 aus der Kontrolle verlor. Die Spitzenposition und die Hoffnung auf den ersten Truck-Sieg waren dahin, aber immerhin konnte der Rookie einen Einschlag in die Boxenmauer vermeiden. In Runde 83 gelang ihm dies nicht mehr. Erneut war es Suarez, der für eine Gelbphase sorgte. Diesmal krachte er im Zuge eines Überholmanövers an John Wes Townley (Athenian-Chevrolet/10.) in die Mauer.

Sensationelle Vorstellung von Rico Abreu

Während für Suarez mit 50 Runden Rückstand nicht mehr als Platz 30 zu holen war, übernahm Crafton bereits kurz nach dem ersten Dreher des Mexikaners wieder das Kommando. Als nach 134 Runden die Karierte Flagge nicht nur das Ende des Rennens, sondern auch das Ende der Saison markierte, hatte Truck-Champion der Jahre 2013 und 2014 seinen sechsten Saisonsieg und seinen ersten in Homestead in der Tasche. John Hunter Nemechek brachte Platz zwei vor Vize-Champion Tyler Reddick (Keselowski-Ford/3.) ins Ziel.

Der zweite Ford F-150 von Brad Keselowski Racing wurde erstmals seit sieben Wochen wieder von Austin Theriault gefahren. Von den Rückenverletzungen infolge seines heftigen Crashs in Las Vegas hat sich der 21-jährige Stammfahrer inzwischen vollständig erholt. Beim Comeback sprang für Theriault Platz zwölf heraus. Direkt dahinter kam Rico Abreu (NTS-Chevrolet) beim zweiten Truck-Rennen seiner bemerkenswerten Karriere auf einem starken 13. Platz in der Führungsrunde ins Ziel. Matt Kenseths 22-jähriger Sohn Ross Kenseth hatte mit dem Toyota Tundra von Hattori Racing Enterprises, dem Teilzeitteam von Ex-IndyCar-Pilot Shigeaki Hattori, den Sprung ins 32-köpfige Starterfeld verpasst.

Die Truck-Saison 2016 beginnt am 19. Februar in Daytona.

Die Top 10 aus Homestead:

01. Matt Crafton (Thorsport-Toyota)
02. John Hunter Nemechek (Nemco-Chevrolet)
03. Tyler Reddick (Keselowski-Ford)
04. Ben Kennedy (Red-Horse-Toyota)
05. Timothy Peters (Red-Horse-Toyota)
06. Erik Jones (Busch-Toyota)
07. Johnny Sauter (Thorsport-Toyota)
08. Daniel Hemric (NTS-Chevrolet)
09. Cameron Hayley (Thorsport-Toyota)
10. John Wes Townley (Athenian-Chevrolet)

Die Top 10 der Gesamtwertung (23/23 Rennen):

01. Erik Jones - 899 Punkte
02. Tyler Reddick - 884
03. Matt Crafton - 877
04. Johnny Sauter - 809
05. Timothy Peters - 804
06. Cameron Hayley - 766
07. Daniel Hemric - 733
08. John Wes Townley - 730
09. Ben Kennedy - 690
10. Spencer Gallagher - 677

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