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Paradiesvogel Pastrana gibt Vollgas

04. Februar 2013 - 19:37 Uhr

Mehr als nur ein Farbtupfer: X-Games-Superstar Travis Pastrana will in der NASCAR durchstarten und hat sich dazu ein Top-Team ausgesucht

Travis Pastrana
Travis Pastrana ist der Neuzugang im Nationwide-Team von Jack Roush
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die Nationwide-Serie kann auch in der Saison 2013 mit einigen prominenten Namen aufwarten. Zum Beispiel sitzt Trevor Bayne im Roush-Ford mit der Startnummer 6. In diesem Ford Mustang gewann Ricky Stenhouse Jr. die letzten beiden Fahrertitel der zweiten NASCAR-Liga. Neben Bayne bringt Jack Roush noch eine zweite Vollzeitmannschaft an den Start: Einen Ford Mustang mit der Startnummer 60, den Travis Pastrana steuern wird.

Der ehemalige Superstar der X-Games bringt einen gewaltigen Farbtupfer in die NASCAR. Nicht nur, weil sein Mustang in neongelb und knallpink lackiert sein wird. Der 29-jährige Pastrana und sein Teamkollege Bayne, seines Zeichens der Sensationssieger im Daytona 500 des Jahres 2011, stellen auch eine neue Fahrergeneration im Hause Roush dar.

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"Er ist motiviert, er ist begeistert, er will etwas erreichen und er hat das nötige Talent dazu", beschreibt Roush seinen prominenten Neuzugang. Neun Nationwide-Rennen bestritt Pastrana in der Vorsaison. Eigentlich hätte sein NASCAR-Wechsel schon viel früher kommen sollen, doch eine Sturzverletzung bei den X-Games 2011 verzögerte das Debüt. Zur Saison 2013 soll es endlich klappen.

Pastrana noch ohne Sponsor

"Klar ist seine Herkunft genauso unterschiedlich wie die Art und Weise, wie er sich kleidet", scherzt Roush. Kunststück: Pastrana zeigte sich im Rahmen der Media-Tour von Charlotte nicht im Anzug, sondern in einem karierten Sakko und Red-Bull-Kappe. "Ich habe das Memo über den schwarzen Anzug nicht bekommen", lautete die passende Pastrana-Ausrede. Roush war es egal: "Er ist anders und spricht eine andere Art der Fans an. Das ist für mich überhaupt kein Problem."

Schon eher die Tatsache, dass die knallige Motorhaube des Pastrana-Mustangs noch ohne Sponsor dasteht. Roush: "Wir versuchen gerade, einen Partner zu finden, der langfristig mit uns zusammen arbeiten will. Zur Not fahren wir die ersten Rennen ohne Sponsor. Irgendwann wird dann jemand kommen, der passt und der sagt, dass er genau mit diesem Team und mit diesem Jungen gemeinsame Sache machen möchte."

Was sind dann die Ziele für den prominenten NASCAR-Rookie? "Ich muss mich einfach gut verkaufen", gibt sich Pastrana vorsichtig. Im Vorjahr kam er dreimal in seinen neun Auftritten in der Führungsrunde ins Ziel. Viermal landete er in den Top 20 und erlaubte sich einen einzigen Crash. "Wenn es läuft, dann musst du es laufen lassen. Wenn nicht, dann werde ich alles unternehmen, um diese Autos besser zu verstehen."

Kommt auch Piquet?

"Ich habe eine Menge Respekt vor Jack und seinem Team."
Travis Pastrana

Keine Frage: Obwohl der bunte X-Games-Vogel Pastrana sicherlich einen ganz neuen Wind in die heiligen Roush-Hallen bringen wird, so muss er sich gleichzeitig auch an die alteingesessenen Gepflogenheiten anpassen. "Ich werde alles tun, was er von mir verlangt", verspricht Pastrana seinem NASCAR-Boss. "Ich habe eine Menge Respekt vor Jack und seinem Team."

So bekommt die zweite NASCAR-Liga einen Farbtupfer mehr in ihrem Dasein im Schatten der großen Sprint-Cup-Stars. Und noch ein weiterer prominenter Motorsport-Name arbeitet derzeit im Hintergrund an einem Natiowide-Deal: Aller Voraussicht nach wird auch Nelson Piquet Jr. in der Nationwid-Saison 2013 einen Turner-Chevrolet fahren, obwohl dieser Deal noch nicht zu 100 Prozent bestätigt ist.

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