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Weniger Geld für die Teams?

19. Dezember 2012 - 21:43 Uhr

Den IndyCar-Teambesitzern steht eine Budgetkürzung ins Haus: In der Saison 2013 wird wahrscheinlich pro Auto zehn Prozent weniger ausgeschüttet werden

Marco Andretti, Ryan Briscoe
Das IndyCar-Feld wird 2013 wohl weniger Budget zur Verfügung haben
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die politischen Wirren in Indianapolis sind noch nicht verklungen, da steht bereits die nächste Änderung ins Haus. Nach den Informationen unserer Kollegen von 'SpeedTV' soll es in der kommenden IndyCar-Saison 2013 weniger Geld für die Teams geben. Hintergrund ist eine vermutliche Budgetkürzung in der TEAM-Struktur (oft auch Leader-Circle-Programm genannt).

Die Team Enhancement and Allocation Matrix, kurz TEAM, garantiert seit der Saison 2008 denjenigen Teams eine feste Summe, die sich für alle Saisonrennen einschreiben. In der Saison 2012 betrug die Summe pro Auto in den Top 22 der Ownerwertung noch 1.16 Millionen US-Dollar (etwa 875.000 Euro), nun soll es eine Minderung von zehn Prozent auf 1.04 Millionen US-Dollar (rund 785.000 Euro) geben.

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Damit würde der Abwärtstrend weitergehen: 2008 bis 2010 kamen die Top 24 noch auf ein Budget von 1.3, beziehungsweise 1.24 Millionen US-Dollar. Zur Saison 2011 kürzte der damalige IndyCar-Chef Randy Bernard das Programm von den besten 24 auf die besten 22 Autos zusammen. Durch die neuerliche Einsparung werden in der Saison 2013 also 2,5 Millionen US-Dollar weniger ausgeschüttet.

Laut 'SpeedTV' soll sich dahinter der Wunsch des Hulman/George-Konzerns verbergen, die nach wie vor hohen IndyCar-Defizite zu verringern. Durch die drei Doppelveranstaltungen von Texas, Detroit und Toronto verringern sich in der Saison 2013 die Reisekosten. Weil es aber 19 statt 15 Saisonrennen geben wird, ist es zu erwarten, dass gleichzeitig die Kosten für Ersatz- und Verschleißteile steigen werden.

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