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Viel Lob für die Rookies

16. Dezember 2012 - 09:53 Uhr

Mit Tristan Vautier und Conor Daly präsentierten sich bei den Sebring-Tests zwei schnelle Rookies - beide machen sich Hoffnungen auf ein IndyCar-Cockpit

Tristan Vautier und Simon Pagenaud
Tristan Vautier und Simon Pagenaud: Gibt es ein französisches Schmidt-Duo?
© IndyCars

(Motorsport-Total.com) - Tristan Vautier und Conor Daly bekamen nach ihren gelungenen Test-Debüts in Sebring jede Menge Lob. Vor allem der 23-jährige Franzose wusste mit seinem zweiten Platz zu begeistern. Vautier saß dabei im Schmidt-Honda von Stammpilot Simon Pagenaud und könnte als amtierender IndyLights-Champion auch ein stattliches Budget mitbringen.

Zudem kennt man sich bestens: Vautier gewann 2011 die Star-Mazda-Serie und im Vorjahr den IndyLights-Titel jeweils für Sam Schmidt. "Es lief wirklich klasse", urteilt der Franzose über seinen allerersten Tag in einem IndyCar. Ich bin einfach nur glücklich und auch ein wenig stolz darauf, dass ich diesen Schritt gehen konnte."

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Für Teammanager Rob Edwards war sein guter Auftritt keine Überraschung: "Es war eine Fortsetzung dessen, was wir bei den IndyLights gesehen haben. Tristan war ruhig, konzentriert und von Beginn an bei der Pace. Er war konstant und hat uns gutes Feedback gegeben." Und wer weiß? Vielleicht bekommt Vautier neben Stammpilot Simon Pagenaud eine Chance bei Sam Schmidt, bei dem zunächst Rubens Barrichello und derzeit Ryan Briscoe im Gespräch sind.

Auch bei A.J. Foyt Racing denkt man über den Einsatz eines zweiten Dallara-Honda nach. Takuma Sato gilt mittlerweile als gesetzt, doch in Sebring vermochte Conor Daly zu überzeugen. Der am Samstag 21 Jahre alt gewordene Daly konnte in Sebring ohne neue Reifen den Schlussspurt der Konkurrenz nicht mitgehen und fiel noch von Rang vier auf zwölf zurück.

"Als Amerikaner würde ich es lieben, in einem rot, weiß und blau gehaltenen Auto fahren zu dürfen", sagte Daly. "Auch unser Sponsor würde vermutlich gerne einen US-Boy im Auto sehen. Das würde also passen und wenn nicht im nächsten Jahr, dann vielleicht in weiterer Zukunft." Dalys größtes Problem: Bei Foyt müsste er mehr Budget mitbringen als derzeit verfügbar ist.

Auch Daly bestätigt das Sato-Engagement indirekt und macht aus seinen Ambitionen keinen Hehl: "Sie haben einen Piloten für 2013 in ihrem ersten Auto. Also versuche ich, ihnen soweit es geht weiter zu helfen und dabei so viel wie möglich zu lernen. Denn hoffentlich setzen sie irgendwann einmal ein zweites Auto ein und dann würde ich sehr gerne darin Platz nehmen."

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