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McNish in Daytona: Links ist das Bremspedal!

31. Dezember 2012 - 10:39 Uhr

Für den Audi-Star heißt es in Daytona umgewöhnen und gefühlvoll fahren: An der Seite Bourdais' und zweier GrandAm-Spezialisten zählt er dennoch zu den Favoriten

Allan McNish
Allan McNish will in Florida zum zweiten Mal in Folge auf das Podest
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Allan McNish ohne vier Ringe auf der Motorhaube? Eein ungewohntes Bild. Der Audi-Werkspilot aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wird es auch Ende Januar zum zweiten Mal abgeben, wenn er für Starworks bei den 24 Stunden von Daytona wieder in einen Riley-Ford steigt. "Ein ganz anderes Auto verglichen mit dem R18, den ich in der abgelaufenen Saison gefahren bin", vergleicht der Schotte seine motorisierten Arbeitsgeräte. In Florida wird er sich daher auf ein neues Fahrerlebnis einstellen müssen.

McNish kann in Daytona auf einen prominenten neuen Teamkollegen zählen: Der Ex-ChampCar-Meister und frühere Formel-1-Pilot Sebastien Bourdais teilt sich mit ihm erstmals das Cockpit. Dazu steht mit WEC-LMP2-Pilot Ryan Dalziel ein weiterer Schotte auf der Nennliste, das Quartett komplettiert der venezolanische Routinier Alex Popow - die beiden fuhren schon im vergangenen Jahr an der Seite McNishs, als die Starworks-Truppe Platz zwei im Gesamtklassement sicherte.

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Der 43-Jährige denkt an das Rennen, bei dem seine Mannschaft weniger als sechs Sekunden vom Sieg trennten, zurück: "Es ist elf Monate her, dass ich das Auto letztmals gefahren bin." Und es ist eine ganz andere Aufgabe, als den WEC-Boliden zu pilotieren. "Ich bremse im Riley mit dem linken Fuß, während ich im R18 den rechten dafür benutze", beschreibt McNish und fügt an: "Ich kann nicht so hart in eine Kurve fahren kann wie mit dem Audi, weil es an Grip und Abtrieb fehlt."

Mit einem Daytona-Prototypen müsse ein Pilot gefühlvoller fahren, schlussfolgert der Ex-Formel-1-Pilot und überlässt die Feinabstimmung lieber den Spezialisten. Während die beiden weniger bekannten, dafür aber GrandAm-erfahrenen Fahrer Daziel und Popow die Setuparbeit in den Trainings erledigen sollen, will McNish die Konkurrenz beobachten. "Allerdings haben wir in der vergangenen Saison gesehen, dass die Teams nicht unbedingt Vollgas geben", beschreibt der Audi-Werkspilot den alljährlichen Freitags-Poker.

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