NASCAR auf Motorsport-Total.com
Aktuelle Bildergalerien
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Welche Rennstrecke aus dem Kalender der zweiten oder dritten NASCAR-Liga sollte auch von der Topliga Sprint-Cup angesteuert werden?

Eldora Speedway
Elkhart Lake
Gateway Internatioal Raceway
Iowa Speedway
Mid-Ohio
Mosport
Motorsport-Total.com-Agentur

Content von Motorsport-Total.com

Seit 1997 vertrauen zahlreiche Unternehmen auf die Inhalte (News, Fotos, Datenbanken, etc.) der Motorsport-Total.com-Agentur. Wann dürfen wir Sie als Kunden begrüßen?

Referenzkunden:
· arcor.de
· auto, motor und sport
· Bild.de
· GMX.de
· msn.de
· sueddeutsche.de
· stern.de
· T-Online.de
· Web.de
· Eurosport Yahoo!
· u.v.m.
Mehr Informationen

Indy-Motor: Judd will weitermachen

20. Dezember 2012 - 19:58 Uhr

Lotus wird es nicht sein, aber für John Judd ist das Kapitel IndyCars noch nicht abgeschlossen: "Der Motor existiert und er ist auch zu haben"

Sebastien Bourdais
März 2012: Der Lotus-Motor im Heck von Sebastien Bourdais
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - Das unsägliche Lotus-Abenteuer ist beendet, doch John Judd hat die Flinte noch nicht ins IndyCar-Korn geworfen. Der Brite, dessen Firma Engine Developments Limited den 2,2 Liter V6-Twin-Turbo im Auftrag von Lotus entworfen und gebaut hatte, hofft darauf, dass vielleicht ein anderer Automobilkonzern das bestehende Triebwerk weiterentwickeln lassen wird.

Möglich wäre dies. "Alle Urheberrechte und Teile gehören uns", berichtete Judd gegenüber 'SpeedTV'. "Daher sind auch alle Motoren unser Eigentum und wir besitzen die vollständige Kontrolle, um die Motoren zu produzieren, weiterzuentwickeln und das Programm fortsetzen zu können." Lotus hatte sich vor wenigen Tagen offiziell von der IndyCar-Serie verabschiedet, was jedoch nicht für Judd gilt.

ANZEIGE

Die Uraschen sind bekannt: Zeitverzögerungen und wesentlich weniger Budget als zunächst für die Neu-Entwicklung des Triebwerks erwartet, brachte seine Firma von Beginn an in Verzug. Viele Aspekte des Motors wurden auch im Rennbetrieb noch nie in Anspruch genommen. "Die Zeit war unser größtes Problem", so Judd. "Verglichen mit Chevy hatten wir nur die Hälfte der Zeit."

Zum Beispiel sei der Indy-Motor für eine Benzindirekteinspritzung ausgelegt gewesen, "die wir aus wirtschaftlichen Gründen nie fahren konnten. Mit den Zahlungen, die wir erhalten haben, haben wir das unternehmen können, was wir uns leisten konnten. Aber für viele Bereiche, die uns weitergeholfen hätten, war kein Spielraum mehr."

Insofern sieht Judd seinen Motor als gutes "Basis-Triebwerk", das einem interessierten großen Hersteller "ein ganzes Jahr Entwicklungszeit sparen" würde. An den Briten würde es jedenfalls nicht liegen, neben Honda und Chevy als dritter Motorenlieferant bei den IndyCars weiterzumachen: "Der Motor existiert und er ist auch zu haben."

Artikeloptionen
Artikel bewerten