NASCAR auf Motorsport-Total.com
Aktuelle Bildergalerien
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Schafft Kyle Busch trotz monatelanger Verletzungspause den Einzug in den Chase?

Ja, er gewinnt mindestens ein Rennen.
Ja, er zieht über die Punktewertung ein.
Nein, das wird in diesem Jahr nichts mehr.
Motorsport-Marktplatz
Universalanhänger Motorsport
€1.980,00
Universalanhänger Motorsport - Sonderanfertigung Volkner Reisemobilbau
1800KG zulässiges Gesamtgewicht 
Leergewicht 280KG 
Zul[...]
Mobiles Portal

Motorsport gibt es auch mobil!

Im mobilen Portal von Motorsport-Total.com finden Sie kostenlos (zzgl. Nutzungsgebühr für mobiles Internet Ihres Providers) aktuelle News, Bildergalerien, Ergebnisse und Hintergrundinformationen zur Formel 1, DTM und zum Motorrad-Sport.
Kostenlos: Link zum Portal per SMS
Im Handy-Simulator anschauen

Indy-Motor: Judd will weitermachen

20. Dezember 2012 - 19:58 Uhr

Lotus wird es nicht sein, aber für John Judd ist das Kapitel IndyCars noch nicht abgeschlossen: "Der Motor existiert und er ist auch zu haben"

Sebastien Bourdais
März 2012: Der Lotus-Motor im Heck von Sebastien Bourdais
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - Das unsägliche Lotus-Abenteuer ist beendet, doch John Judd hat die Flinte noch nicht ins IndyCar-Korn geworfen. Der Brite, dessen Firma Engine Developments Limited den 2,2 Liter V6-Twin-Turbo im Auftrag von Lotus entworfen und gebaut hatte, hofft darauf, dass vielleicht ein anderer Automobilkonzern das bestehende Triebwerk weiterentwickeln lassen wird.

Möglich wäre dies. "Alle Urheberrechte und Teile gehören uns", berichtete Judd gegenüber 'SpeedTV'. "Daher sind auch alle Motoren unser Eigentum und wir besitzen die vollständige Kontrolle, um die Motoren zu produzieren, weiterzuentwickeln und das Programm fortsetzen zu können." Lotus hatte sich vor wenigen Tagen offiziell von der IndyCar-Serie verabschiedet, was jedoch nicht für Judd gilt.

ANZEIGE

Die Uraschen sind bekannt: Zeitverzögerungen und wesentlich weniger Budget als zunächst für die Neu-Entwicklung des Triebwerks erwartet, brachte seine Firma von Beginn an in Verzug. Viele Aspekte des Motors wurden auch im Rennbetrieb noch nie in Anspruch genommen. "Die Zeit war unser größtes Problem", so Judd. "Verglichen mit Chevy hatten wir nur die Hälfte der Zeit."

Zum Beispiel sei der Indy-Motor für eine Benzindirekteinspritzung ausgelegt gewesen, "die wir aus wirtschaftlichen Gründen nie fahren konnten. Mit den Zahlungen, die wir erhalten haben, haben wir das unternehmen können, was wir uns leisten konnten. Aber für viele Bereiche, die uns weitergeholfen hätten, war kein Spielraum mehr."

Insofern sieht Judd seinen Motor als gutes "Basis-Triebwerk", das einem interessierten großen Hersteller "ein ganzes Jahr Entwicklungszeit sparen" würde. An den Briten würde es jedenfalls nicht liegen, neben Honda und Chevy als dritter Motorenlieferant bei den IndyCars weiterzumachen: "Der Motor existiert und er ist auch zu haben."

Artikeloptionen
Artikel bewerten