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Gibt es bald IndyCar-Playoffs?

23. Dezember 2012 - 08:40 Uhr

Mark Miles denkt darüber nach, wie er die IndyCars nach vorne bringen kann: Eine Idee ist die Einführung eines Playoff-Systems nach NASCAR-Vorbild

Mark Miles
Mark Miles ist der neue Chef des Hulman/George-Konzerns
© IndyCars

(Motorsport-Total.com) - Seit Mitte Dezember ist Mark Miles der neue Boss des Hulman/George-Konzerns und damit ab sofort auch der neue starke Mann in Indianapolis. Der ehemalige Tennis-Manager, der die ATP-Herren-Tour fast 15 Jahre lang leitete, will sich in seiner neuen Funktion auch mit den aktuellen Problemen der IndyCars auseinandersetzen.

Deren Chef heißt eigentlich Jeff Belskus, doch Miles sieht bei den krisengeschüttelten IndyCars auch einen seiner Themenschwerpunkte: "Es liegt in meiner Verantwortung, jeden einzelnen Teil unseres Business zum Laufen zu bringen", sagt er gegenüber 'SpeedTV'. "Die größten Wachstumschancen sehe ich dabei bei den IndyCars."

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Weniger in einer kurzfristigen Sichtweise, denn die Szenerie für die IndyCar-Saison 2013 wurde vom Ende Oktober entlassenen Randy Bernard bereits festgezurrt. Miles hat seinen Blick auf das Jahr 2014 und darüber hinaus konzentriert. Dazu hat er mit der Boston Consulting Group eine profilierte Unternehmensberatung an Bord geholt, deren erste Erkenntnisse er im Frühsommer 2013 erwartet.

Das größte Problem ist bekannt: der noch von Tony George abgeschlossene TV-Vertrag, den schon Bernard geerbt hatte und mit dem sich nun auch Miles/Belskus herumschlagen dürfen. Solange sich die IndyCars auf den hinteren Kabelkanälen des US-Fernsehens herumtreiben und TV-Quoten im sechsstelligen Bereich erzielen, wird dies wenig attraktiv für die Sponsorenlandschaft wirken.

Flutlicht und ein IndyCar-Chase?

NASCAR Chase Sprint Cup 2010
Die NASCAR besitzt seit vielen Jahren ihr eigenes Playoff-Format
© xpb.cc

"Das ist eine unserer größten Herausforderungen", gibt Miles zu. "Niemand ist damit zufrieden und daher bekommt dieses Thema unsere volle Aufmerksamkeit." Doch er weiß auch: "Eine Über-Nacht-Lösung wird es dabei nicht geben. Aber wir werden nicht bis zum Ende eines Vertrages warten und darauf hoffen, dass plötzlich irgendein anderer Sender mit einer größeren Reichweite daherkommt."

Doch Miles ist grundsätzlich auf der Suche nach neuen Ideen. So etwa die Anregung, dass der Indianapolis Motor Speedway mit einer Flutlichtanlage ausgerüstet werden könnte, um das schwächelnde NASCAR-Rennen im Sommer zu unterstützen. Eine Investition, die im Bereich von mehreren Millionen US-Dollar liegen würde. "Jemand sprach von 20 Millionen", sagt Miles dem 'Indianapolis Star'. "Ich weiß nicht, ob das zutrifft. Das kann genauso gut fünf oder 50 Millionen kosten."

Eine weitere Idee bringt Miles ebenfalls in die Diskussion: Playoffs. "Wie viele erfolgreiche Sportarten beenden ihre Saison mit einem echten Höhepunkt? Zum Beispiel der Superbowl oder der Chase im Sprint-Cup. Die Golfer haben ihre eigene Variante. Wir fahren unser letztes Rennen und verabschieden uns dann in die Winterpause." Oder etwas allgemeiner formuliert: "Wir müssen dringend betrachten, wie lange unsere Saison idealerweise sein soll und wie sie strukturiert ist. Wann beginnt sie? Wann endet sie? Das hängt meiner Meinung nach alles zusammen."

Seine Playoff-Idee sorgte sofort für Reaktionen: "Ein paar Leute haben mir geschrieben und mich gefragt, warum ich Idiot wie die NASCAR sein möchte? Aber bitte: Zum jetzigen Zeitpunkt stellen wir uns nur eine Menge Fragen." Doch eines ist sicher: Über die Chase-Idee wird noch einige Zeit lang nachgedacht werden. "Solange die IndyCars fahren, bekommen sie eine gewisse Aufmerksamkeit. Aber ich frage mich, ob es einen Weg gibt, am Ende einer Saison mehr Wert und ein größeres Interesse der Fans zu bekommen?"

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