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Da waren es nur noch Zwei: Lotus-Vertrag aufgelöst

08. Dezember 2012 - 16:03 Uhr

Lotus zieht sich als Motorenhersteller aus der IndyCar-Szene zurück - Die Saison 2013 wird somit auch offiziell zum Duell zwischen Chevrolet und Honda

Lotus-Logo
Lotus hat sich nun auch offiziell aus der IndyCar-Szene verabschiedet
© Lotus

(Motorsport-Total.com) - Nachdem es sich monatelang angekündigt hatte, ist der Lotus-Abschied von der IndyCar-Bühne nun auch offiziell besiegelt. Nach der enttäuschenden Saison 2012, die man mit vier Teams (Dragon, Dreyer & Reinbold, Herta und HVM) begann und bei deren Finale im September in Fontana einzig das HVM-Team mit der bedauernswerten Simona de Silvestro noch mit einem Lotus-Triebwerk unterwegs war, zogen die Verantwortlichen die Reißleine: In der IndyCar-Saison 2013 tritt Lotus nicht mehr an.

"Lotus ist dankbar für die Gelegenheit, die IndyCar-Saison 2012 bestritten haben zu dürfen und dankbar für die Unterstützung, die uns während des Jahres entgegengebracht wurde", so Lotus-Geschäftsführer Aslam Farikullah. Die britische Traditionsmarke, deren Einstieg auf Basis der Judd-Triebwerke geschah, hatte die IndyCar-Bühne erst im vergangenen Winter betreten.

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"Die Entscheidung, das Programm einzustellen, war keine einfache und Lotus schließt nicht aus, in Zukunft in die Serie zurückzukehren. Bis auf Weiteres wird sich Lotus auf das Kerngeschäft als einer der führenden Sportwagenhersteller und Berater von Weltkasse-Ingenieursarbeit konzentrieren", so Farikullah, der im Mai dieses Jahres den umstrittenen Dany Bahar als Lotus-Geschäftsführer ablöste.

Lotus bat um vorzeitige Auflösung des Vertrags

Am IndyCar-Stammsitz in Indianapolis wurde der Lotus-Abschied bestätigt, der noch laufende Motorenvertrag aufgelöst. "Wir schätzen die Anstrengungen seitens Lotus, den Herstellerwettbewerb zu den IndyCars zurückzubringen. Für 2013 jedoch hat Lotus die Geschäftsentscheidung getroffen, nicht wieder anzutreten und um Auflösung des Vertrags gebeten. Wir wünschen ihnen alles Gute und würden eine Rückkehr begrüßen", so Brian Barnhart, der nach seiner Ablösung als Rennchef inzwischen federführend für das operative Geschäft der IndyCar-Serie zuständig ist.

Somit verbleiben Chevrolet und Honda für die Saison 2013 als die beiden einzigen Motorenhersteller. Dem sportlichen IndyCar-Reglement entsprechend müssen beide Hersteller grundsätzlich in der Lage sein, mindestens 60 Prozent des Starterfeldes mit Motoren zu beliefern.

Die Teams von Michael Andretti und Roger Penske bilden auch in der am 24. März in St. Petersburg beginnenden Saison 2013 die Speerspitzen im Chevy-Lager. Dazu gesellen sich wie schon im abgelaufenen Rennjahr die Teams KV, Panther und Dragon. Die Honda-Fraktion wird von Chip Ganassi angeführt. Zudem setzen die Teams von Bobby Rahal, A.J. Foyt, Dale Coyne, Sarah Fisher, Bryan Herta und Sam Schmidt auf die Triebwerke mit dem H.

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