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NASCAR bestraft Jeff Gordon - und Keselowski

13. November 2012 - 11:40 Uhr

Nach dem Phoenix-Chaos: Keine Sperre für Jeff Gordon, aber eine hohe Geldstrafe und ein Punktabzug - auch Brad Keselowski bestraft

Jeff Gordon, Clint Bowyer
Jeff Gordon und Clint Bowyer: Das Revanchefoul wurde von NASCAR bestraft
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - NASCAR hat auf die chaotischen Vorfälle im Finale des Advocare 500 am Sonntagabend auf dem Phoenix International Raceway reagiert und das Strafmaß gegen Jeff Gordon ausgesprochen: Der vierfache NASCAR-Champion muss 100.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 78.900 Euro) bezahlen und bekommt 25 Meisterschaftspunkte abgezogen.

Als Begründung gab NASCAR eine Auseinandersetzung mit einem Konkurrenten (Clint Bowyer) auf der Strecke an. Auch in der Ownerwertung verliert das Team mit der Startnummer 24 die 25 Punkte. Dazu befinden sich Gordon und sein Crewchief Alan Gustafson bis zum Jahresende auf Bewährung. Eine Rennsperre für das Homestead-Wochenende gibt es also nicht.

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Hendrick Motorsports wird gegen dieses Urteil keinen Einspruch einlegen: "Ich übernehme die Verantwortung für meine Aktionen und akzeptiere die Entscheidung von NASCAR", ließ Jeff Gordon mitteilen. Teambesitzer Rick Hendrick gab zu Protokoll, dass er es respektiere, wenn "NASCAR, falls solche Situationen auftreten, unseren Sport reglementiert."

Im Lager von Michael Waltrip Racing (MWR) erwischte es Crewchief Brian Pattie, der 25.000 US-Dollar (19.700 Euro) berappen muss, weil seine Crew die Schlägerei in der Phoenix-Garage angezettelt hat. Laut Regelbuch muss der Crewchief jederzeit die Kontrolle über seine Leute besitzen. MWR hat sich für die Phoenix-Vorfälle bereits entschuldigt. Wie Kollege Gustafson arbeitet auch Pattie bis zum Jahresende auf Bewährung.

Etwas überraschend gab es noch ein drittes Team, das von NASCAR bestraft wurde: Im Penske-Dodge von Tabellenführer Brad Keselowski wurde ein Handy gefunden. Wie schon zum Saisonauftakt in Daytona nutzte Keselowski die Rote Flagge während der Aufräumarbeiten von Phoenix ganz offenbar zum Twittern. Dieses Mal kostete ihn diese Angelegenheit 25.000 US-Dollar, einen Punktabzug gab es nicht.

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