NASCAR auf Motorsport-Total.com
Aktuelle Bildergalerien
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
ANZEIGE
Die aktuelle Umfrage

Welche Rennstrecke aus dem Kalender der zweiten oder dritten NASCAR-Liga sollte auch von der Topliga Sprint-Cup angesteuert werden?

Eldora Speedway
Elkhart Lake
Gateway Internatioal Raceway
Iowa Speedway
Mid-Ohio
Mosport
Facebook
Google+
Motorsport-Marktplatz
25h FunCup Spa 2015
Preis auf Anfrag
25h FunCup Spa 2015 - Bieten FahrerPlatz für´s 25HRennen in Spa 
vom 09-12.07.2015
bei interesse bitte melden

Homestead: Logano auf Pole - Keselowski bärenstark

17. November 2012 - 01:53 Uhr

Joey Logano und Marcos Ambrose teilen sich in Homestead die erste Startreihe - Brad Keselowski (3.) nimmt Jimmie Johnson (10.) zwei Zehntel ab

Marcos Ambrose, Joey Logano
Marcos Ambrose und Joey Logano teilen sich in Homestead Startreihe eins
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Noch-Gibbs-Youngster Joey Logano, der bekanntlich in der kommenden Saison für das Team von Roger Penske fahren wird, holte sich in der Nacht von Freitag auf Samstag die Pole-Position zum Ford EcoBoost 400 auf dem Homestead/Miami-Speedway. Nach einer Runde von 30.672 Sekunden erzielte Logano auf dem 1,5 Meilen-Oval die fünfte Sprint-Cup-Pole seiner noch jungen Karriere.

Etwas überraschend steht Marcos Ambrose (30.797) im besten Petty-Ford neben Logano auf Startplatz zwei. Mindestens genauso überraschend war die starke Qualifying-Performance von Tabellenführer Brad Keselowski (30.841). Dessen blauer Penske-Dodge sah bisher in keiner Chase-Qualifikation 2012 besonders gut aus, doch das Saisonfinale von Südflorida nimmt der 28-jährige Shooting-Star von Startplatz drei aus in Angriff.

ANZEIGE

Bei Penske war man hochzufrieden. "Das war eine grundsolide Vorstellung", kommentierte Keselowski seine frühe Runde im Einzelzeitfahren, die ihn zunächst auf Platz 1 gespült hatte. Lediglich Ambrose und viel später Logano konnten seine Marke erfolgreich kontern. Keselowskis Kampfansage für den entscheidenden Sonntagabend lautet demnach: "So richtig gut ist unser Auto erst im Renntrimm." Jimmie Johnson wird genau zugehört haben.

Aus gutem Grund, denn der Kalifornier ging kurz nach Keselowski auf seine Runde und blieb in 31.020 Sekunden um knapp zwei Zehntelsekunden hinter seinem einzigen Titelkontrahenten. Zunächst bedeutete dies, dass dieses Duo direkt hintereinander ins Rennen gegangen wäre, doch in der Folge wurden Keselowski und Johnson noch gesprengt. Am Ende landete der blaue Hendrick-Chevy mit der Startnummer 48 nur auf Startplatz zehn.

Stewart und Hamlin ganz weit hinten

"Ich dachte schon, dass wir ein wenig schneller unterwegs gewesen wären", meinte Johnson. "Aber schlecht war es nicht und ab jetzt geht es nur noch um das Rennsetup." Carl Edwards (Roush-Ford; 4.), Aric Almirola (Petty-Ford; 5.), Clint Bowyer (6.), Martin Truex Jr. (7.; beide Waltrip-Toyota), Kyle Busch (Gibbs-Toyota; 8.) und NASCAR-Oldie Mark Martin (Waltrip-Toyota; 9.) klassierten sich allesamt zwischen Keselowski und Johnson.

Mit Matt Kenseth (11.) und Greg Biffle (13.) lauern zwei traditionell starke Roush-Ford auf den Verfolgerplätzen. Kasey Kahne im zweitbesten Hendrick-Chevy sprengte als Zwölfter das Roush-Duo. Jeff Gordon, der am Freitagabend seine Phoenix-Provokation gegen Clint Bowyer bedauerte, fuhr in seinem dieses Mal in silber gehaltenen Hendrick-Chevrolet auf Startplatz 15.

Kein schönes Jubiläumswochenende droht Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevy; 35.). Der in Phoenix endgültig entthronte NASCAR-Champion fährt in Homestead sein Sprint-Cup-Rennen Nummer 500 und ist damit der 32. NASCAR-Pilot, der diese Schallmauer durchbricht. Noch schlimmer erging es Denny Hamlin (42.) in einem absolut unterirdisch liegenden Gibbs-Toyota.

Nicht ins Saisonfinale 2012 kamen Joe Nemecheck (Nemco-Toyota), Reed Sorenson (Go-Green-Ford) und Jason Leffler (TriStar-Toyota) sowie Stephen Leicht (Childress-Chevrolet). Die Startflagge für die 267 entscheidenden Runden auf dem 1,5-Meilen-Oval in Südflorida fällt am Sonntagabend gegen 21:15 Uhr. 'Motorvision TV' überträgt das NASCAR-Finale aus Homestead live ab 20:00 Uhr, wie immer inklusive der kompletten Pre-Race-Show. Am Mikrofon sitzen Stefan Heinrich und Pete Fink.

Artikeloptionen
Artikel bewerten