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Homestead: Logano auf Pole - Keselowski bärenstark

17. November 2012 - 01:53 Uhr

Joey Logano und Marcos Ambrose teilen sich in Homestead die erste Startreihe - Brad Keselowski (3.) nimmt Jimmie Johnson (10.) zwei Zehntel ab

Marcos Ambrose, Joey Logano
Marcos Ambrose und Joey Logano teilen sich in Homestead Startreihe eins
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Noch-Gibbs-Youngster Joey Logano, der bekanntlich in der kommenden Saison für das Team von Roger Penske fahren wird, holte sich in der Nacht von Freitag auf Samstag die Pole-Position zum Ford EcoBoost 400 auf dem Homestead/Miami-Speedway. Nach einer Runde von 30.672 Sekunden erzielte Logano auf dem 1,5 Meilen-Oval die fünfte Sprint-Cup-Pole seiner noch jungen Karriere.

Etwas überraschend steht Marcos Ambrose (30.797) im besten Petty-Ford neben Logano auf Startplatz zwei. Mindestens genauso überraschend war die starke Qualifying-Performance von Tabellenführer Brad Keselowski (30.841). Dessen blauer Penske-Dodge sah bisher in keiner Chase-Qualifikation 2012 besonders gut aus, doch das Saisonfinale von Südflorida nimmt der 28-jährige Shooting-Star von Startplatz drei aus in Angriff.

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Bei Penske war man hochzufrieden. "Das war eine grundsolide Vorstellung", kommentierte Keselowski seine frühe Runde im Einzelzeitfahren, die ihn zunächst auf Platz 1 gespült hatte. Lediglich Ambrose und viel später Logano konnten seine Marke erfolgreich kontern. Keselowskis Kampfansage für den entscheidenden Sonntagabend lautet demnach: "So richtig gut ist unser Auto erst im Renntrimm." Jimmie Johnson wird genau zugehört haben.

Aus gutem Grund, denn der Kalifornier ging kurz nach Keselowski auf seine Runde und blieb in 31.020 Sekunden um knapp zwei Zehntelsekunden hinter seinem einzigen Titelkontrahenten. Zunächst bedeutete dies, dass dieses Duo direkt hintereinander ins Rennen gegangen wäre, doch in der Folge wurden Keselowski und Johnson noch gesprengt. Am Ende landete der blaue Hendrick-Chevy mit der Startnummer 48 nur auf Startplatz zehn.

Stewart und Hamlin ganz weit hinten

"Ich dachte schon, dass wir ein wenig schneller unterwegs gewesen wären", meinte Johnson. "Aber schlecht war es nicht und ab jetzt geht es nur noch um das Rennsetup." Carl Edwards (Roush-Ford; 4.), Aric Almirola (Petty-Ford; 5.), Clint Bowyer (6.), Martin Truex Jr. (7.; beide Waltrip-Toyota), Kyle Busch (Gibbs-Toyota; 8.) und NASCAR-Oldie Mark Martin (Waltrip-Toyota; 9.) klassierten sich allesamt zwischen Keselowski und Johnson.

Mit Matt Kenseth (11.) und Greg Biffle (13.) lauern zwei traditionell starke Roush-Ford auf den Verfolgerplätzen. Kasey Kahne im zweitbesten Hendrick-Chevy sprengte als Zwölfter das Roush-Duo. Jeff Gordon, der am Freitagabend seine Phoenix-Provokation gegen Clint Bowyer bedauerte, fuhr in seinem dieses Mal in silber gehaltenen Hendrick-Chevrolet auf Startplatz 15.

Kein schönes Jubiläumswochenende droht Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevy; 35.). Der in Phoenix endgültig entthronte NASCAR-Champion fährt in Homestead sein Sprint-Cup-Rennen Nummer 500 und ist damit der 32. NASCAR-Pilot, der diese Schallmauer durchbricht. Noch schlimmer erging es Denny Hamlin (42.) in einem absolut unterirdisch liegenden Gibbs-Toyota.

Nicht ins Saisonfinale 2012 kamen Joe Nemecheck (Nemco-Toyota), Reed Sorenson (Go-Green-Ford) und Jason Leffler (TriStar-Toyota) sowie Stephen Leicht (Childress-Chevrolet). Die Startflagge für die 267 entscheidenden Runden auf dem 1,5-Meilen-Oval in Südflorida fällt am Sonntagabend gegen 21:15 Uhr. 'Motorvision TV' überträgt das NASCAR-Finale aus Homestead live ab 20:00 Uhr, wie immer inklusive der kompletten Pre-Race-Show. Am Mikrofon sitzen Stefan Heinrich und Pete Fink.

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