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Homestead-Auftakt: Außenseiter machen die Pace

16. November 2012 - 23:06 Uhr

Toyota und Ford bestimmen zum Homestead-Auftakt die Pace - die Titel-Kontrahenten Brad Keselowski und Jimmie Johnson tummeln sich nur im Mittelfeld

Joey Logano
Joey Logano holte sich zum Trainingsauftakt in Homestead die Bestzeit
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Fünfmal Toyota und dreimal Ford - so präsentierte sich die Spitze der Ergebnisliste zum Auftakt des Homestead-Wochenendes. Keine Spur also von den beiden großen Titelkonkurrenten Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet; 16.) und Tabellenführer Brad Keselowski (Penske-Dodge; 21.). Die Tonart in der 90-minütigen Trainingssession gaben andere Piloten vor.

Allen voran einmal mehr das Toyota-Lager. An seinem letzten Rennwochenende für Joe Gibbs Racing holte sich Youngster Joey Logano in 31.202 Sekunden die Bestzeit, gefolgt vom Waltrip-Duo Martin Truex Jr. (31.230) und NASCAR-Oldie Mark Martin (31.240). Drei Toyota Camry sorgten in Südflorida also für die Pace und dürfen in der Qualifikation (ab Mitternacht) als Letztes ins Einzelzeitfahren gehen.

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Dahinter klassierte sich - nicht unerwartet - ein starkes Ford-Trio mit Carl Edwards (Roush; 4.), Aric Almirola (Petty; 5.) und Matt Kenseth (Roush; 6.). Zur Erinnerung: Die Ford-Truppe von Jack Roush gewann in Homestead sieben der letzten zehn Sprint-Cup-Events und dürfte am Sonntagabend mehr als nur Außenseiterchancen auf einen Rennsieg besitzen.

Kyle Busch (Gibbs-Toyota; 7.) und Clint Bowyer (Waltrip-Toyota; 8.) sorgten dafür, dass die ersten acht Positionen nur aus Piloten der Toyota-, beziehungsweise Ford-Armada bestanden. Und wo war Chevrolet? Kasey Kahne holte beim Homestead-Auftakt mit seinem neunten Rang die einzige Top-10-Platzierung für Hendrick Motorsports, die etwas überraschend Jamie McMurray (10.) im Earnhardt/Ganassi-Chevy abrundete.

Johnson und Keselowski noch ohne Speed

Das besondere Augenmerk heftete natürlich an den Fersen der beiden Titelkontrahenten, die gleich zu Sessionbeginn munter loslegten. Allerdings mit einem eher bescheidenem Erfolg, denn während Keselowski nach seinem ersten Run wenigstens auf Rang 3 gewertet wurde, knabberte Johnson mühsam an den Top 20 herum.

Als der fünffache NASCAR-Champion nach 15 Trainingsminuten zu seinem zweiten Versuch startete, war Keselowski in der Zwischenzeit auf Position 11 zurückgefallen. Johnson holte sich zu diesem Zeitpunkt Rang vier, musste diese Platzierung jedoch im Verlauf der Session genauso aufgeben wie Penske-Pilot Keselowski.

Unter dem Strich kann mit diesem Resultat vor allem Jimmie Johnson nicht zufrieden sein, der sein Defizit von 20 Meisterschaftspunkten nur durch eine Top-Platzierung wettmachen kann. Vor zwei Wochen in Texas gelang ihm nach Rang 27 zum Trainingsauftakt eine wahre Monsterrunde auf die Pole-Position. Etwas Ähnliches wäre auch in der Nacht von Freitag auf Samstag in Südflorida nötig.

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