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Dover: Alles dreht sich um die 48

28. September 2012 - 00:01 Uhr

Der Sprint-Cup-Tross gastiert auf der "Monster Mile": Jimmie Johnson kommt als Tabellenführer auf seine Paradestrecke - 48 Meldungen für das dritte Chase-Rennen

Auf der "Monster Mile" in Dover heißt es vor allem heil über die Runden kommen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der NASCAR-Titelkampf geht am Sonntag in die dritte Runde. Ort des Geschehens ist das Ein-Meilen-Oval in Dover im US-Bundesstaat Delaware und der siebenfache Dover-Sieger Jimmie Johnson kommt nach zwei zweiten Plätzen bei den ersten beiden Chase-Rennen des Jahres in Joliet und Loudon als Tabellenführer auf seine Paradestrecke. Der an diesem Wochenende wieder im Schwarz von Sponsor Kobalt Tools gehaltene Hendrick-Chevy mit der Startnummer 48 dürfte auf der "Monster Mile" einmal mehr schwer zu schlagen sein.

Im Frühjahrsrennen Anfang Juni konnte lediglich Johnsons Hendrick-Teamkollege Jeff Gordon der Gangart der 48 folgen, musste seine Siegeshoffnungen nach einem unplanmäßigen Boxenstopp unter Grüner Flagge aber begraben und lief auf Platz 13 ein. An diesem Wochenende braucht Gordon unbedingt ein Top-Ergebnis und aus seiner Sicht die tatkräftige Unterstützung einiger anderer Chase-Teilnehmer, um seine ohnehin geringen Hoffnungen auf den Titel nicht endgültig begraben zu müssen.

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Während Jimmie Johnson am Sonntag auf eine erfolgreiche Vergangenheit zählen kann, muss dessen schärfster Verfolger, Penske-Pilot Brad Keselowski, seine persönliche Dover-Erfolgsstory erst noch schreiben. Aus bisher fünf Starts auf dem seit Mitte der 1990er-Jahre betonierten Ein-Meilen-Oval steht für Keselowski noch keine einzige Top-10-Platzierung zu Buche. Auch für den gegenwärtig auf dem dritten Gesamtrang liegenden Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) entwickelte sich die "Monster Mile" in der Vergangenheit regelmäßig zum Albtraum. Aus inzwischen 13 Starts stehen für Hamlin ganze zwei Top-5-Platzierungen zu Buche.

Wer scheitert an der "Monster Mile"?

Denny Hamlin, Brad Keselowski
Für Brad Keselowski und Denny Hamlin wird Dover zur echten Bewährungsprobe
© NASCAR

Um seine Bilanz in diesem Jahr aufzubessern, holte sich der fünffache Saisonsieger Hamlin vor diesem Wochenende Rat bei seinem persönlichen Sportpsychologen Bob Rotalla, mit dem er seit Ende des vergangenen Jahres zusammenarbeitet. Mit der Nachricht "Ich brauche einen positiven Einfluss, denn es geht auf meine schlechteste Strecke", wandte sich Hamlin an Rotalla, woraufhin dieser antwortete: "Verliebe dich in die Strecke und lass dies zu deiner Aufgabe werden." Inwiefern der Rat des Psychologen Früchte trägt, wird sich am Sonntag nach 400 hart umkämpften Runden zeigen.

Wie die Vergangenheit wiederholt gezeigt hat, ist die "Monster Mile" in Dover regelmäßig für reichlich Kleinholz gut. Bei den acht bisherigen Sprint-Cup-Ausgaben im Rahmen des Chase durfte sich nach 400 Runden zwar jedesmal einer der Chase-Teilnehmer in der Victory Lane feiern lassen, die Siegeshoffnungen zahlreicher Konkurrenten lösten sich allerdings schon mehrfach spektakulär in Luft auf. Im vergangenen Jahr triumphierte Kurt Busch, damals noch in Diensten von Penske Racing, nachdem Roush-Pilot Carl Edwards in Führung liegend zu schnell in der Boxengasse erwischt wurde.

In diesem Jahr kämpft der letztjährige Vize-Champion Edwards nicht um den Titel. Seine beiden im Kreis der Chase-Teilnehmer befindlichen Roush-Teamkollegen Greg Biffle und Matt Kenseth brauchen in Dover dringend ein Top-Ergebnis, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Biffle liegt nach den Plätzen 13 und 18 in den beiden Auftaktrennen zum diesjährigen Titelkampf bereits 33 Zähler hinter Tabellenführer Jimmie Johnson. Kenseth fehlen nach den Plätzen 18 und 14 noch zwei weitere Punkte. Insofern dürfte eine Roush-Show wie im September 2008 in Dover ganz nach dem Geschmack von Teamchef Jack Roush sein.

Auch für die beiden Hendrick-Piloten Kasey Kahne und Dale Earnhardt Jr. geht es am Sonntag genau wie für das Waltrip-Duo Clint Bowyer und Martin Truex Jr. sowie Childress' einzigem Titelkandidaten Kevin Harvick darum, den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Earnhardt und Truex sind aus dieser fünfköpfigen Gruppe die beiden einzigen Piloten, die in Dover schon in der Victory Lane standen. Earnhardt fuhr im Jahr 2001 beim ersten NASCAR-Rennen nach den Anschlägen des 11. September zu einem vielumjubelten Sieg. Truex holte sich im Frühjahrsrennen 2007 seinen bisher einzigen Sprint-Cup-Sieg.

48 Einträge auf der Meldeliste

Die Meldeliste für das AAA 400 am Sonntag umfasst insgesamt 48 Einträge. Im Unterschied zur Vorwoche sitzt diesmal wieder Danica Patrick im Chevy mit der Startnummer 10, der zum siebten Mal in diesem Jahr von Stewart/Haas Racing eingesetzt wird. Bei ihrem bis dato letzten Auftritt vor zwei Wochen auf dem Chicagoland Speedway holte sich Patrick mit Rang 25 das beste Ergebnis ihrer noch kurzen Sprint-Cup-Karriere. Ihre beiden Teamkollegen Tony Stewart und Ryan Newman trugen sich in Dover bereits in die Siegerliste ein. In beiden Fällen liegen die Triumphe allerdings schon eine geraume Zeit zurück und gingen noch auf das Konto ihres jeweils vorherigen Arbeitgebers. Stewart gewann in der Saison 2000 gleich beide Dover-Rennen am Steuer eines Gibbs-Pontiac. Newman siegte am Steuer eines Penske-Dodge dreimal (2003 zweimal und im Herbst 2004) auf der "Monster Mile".

Ricky Stenhouse
Ricky Stenhouse absolviert in Dover das volle Wochenend-Programm
© Ford

Nach dem Daytona 500 im Februar bringt Jack Roush an diesem Wochenende erst zum zweiten Mal in diesem Jahr ein viertes Auto an den Start. Im legendären Fahrzeug mit der Startnummer 6 sitzt wie schon im Februar in Daytona auch diesmal wieder Ricky Stenhouse. Der amtierende Nationwide-Champion wird im weiteren Saisonverlauf auch noch in Charlotte und Homestead zum Einsatz kommen, um sich auf seine erste volle Sprint-Cup-Saison im kommenden Jahr vorzubereiten.

Neben Danica Patrick und Ricky Stenhouse gibt es im Vergleich zum vergangenen Wochenende weitere Veränderungen in der Meldeliste. Im Waltrip-Toyota mit der 55 greift NASCAR-Haudegen Mark Martin ins Lenkrad. Nach dem einmaligen Loudon-Auftritt von Mike Olsen im FAS-Ford wird das Auto von Teamowner Frank Stoddard diesmal von T.J. Bell gefahren. Im Childress-Chevy mit der Startnummer 33 sitzt zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen Cole Whitt, der Stammfahrer von JR Motorsports aus der Nationwide-Serie. Im Baldwin-Chevy mit der 36 nimmt erstmals J.J. Yeley Platz. In dessen bisherigen Einsatzauto, dem Gunselman-Chevy mit der 37, sitzt der bisherige Baldwin-Pilot Dave Blaney.

Motorvision TV überträgt auch das dritte Chase-Rennen des Jahres live und in voller Länge. Die Übertragung beginnt um 19:00 Uhr MESZ und somit erneut eine gute Stunde vor dem Fallen der Grünen Flagge, da einmal mehr die komplette Pre-Race-Berichterstattung der US-Kollegen von ESPN zu sehen ist. Am Motorvision-Mikrofon sitzen diesmal Lenz Leberkern und Mario Fritzsche.

Die Meldeliste für Dover:

01. 1 Jamie McMurray (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
02. 2 Brad Keselowski (Penske-Dodge)
03. 5 Kasey Kahne (Hendrick-Chevrolet)
04. 6 Ricky Stenhouse (Roush-Ford) - Q
05. 9 Marcos Ambrose (Petty-Ford)
06. 10 Danica Patrick (Stewart/Haas-Chevrolet)
07. 11 Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)
08. 13 Casey Mears (Germain-Ford)
09. 14 Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
10. 15 Clint Bowyer (Waltrip-Toyota)
11. 16 Greg Biffle (Roush-Ford)
12. 17 Matt Kenseth (Roush-Ford)
13. 18 Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
14. 19 Mike Bliss (TriStar-Toyota) - Q
15. 20 Joey Logano (Gibbs-Toyota)
16. 22 Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge)
17. 23 Scott Riggs (R3-Chevrolet) - Q
18. 24 Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet)
19. 26 Josh Wise (Front-Row-Ford) - Q
20. 27 Paul Menard (Childress-Chevrolet)
21. 29 Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
22. 30 David Stremme (Inception-Toyota) - Q
23. 31 Jeff Burton (Childress-Chevrolet)
24. 32 T.J. Bell (FAS-Ford)
25. 33 Cole Whitt (Childress-Chevrolet) - Q
26. 34 David Ragan (Front-Row-Ford)
27. 36 J.J. Yeley (Baldwin-Chevrolet)
28. 37 Dave Blaney (Gunselman-Chevrolet) - Q
29. 38 David Gilliland (Front-Row-Ford)
30. 39 Ryan Newman (Stewart/Haas-Chevrolet)
31. 42 Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet)
32. 43 Aric Almirola (Petty-Ford)
33. 47 Bobby Labonte (JTG-Toyota)
34. 48 Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
35. 49 Jason Leffler (Robinson-Toyota) - Q
36. 51 Kurt Busch (Phoenix-Chevrolet)
37. 55 Mark Martin (Waltrip-Toyota)
38. 56 Martin Truex Jr. (Waltrip-Toyota)
39. 78 Regan Smith (Furniture-Row-Chevrolet)
40. 79 Kelly Bires (Go-Green-Ford) - Q
41. 83 Landon Cassill (BK-Toyota)
42. 87 Joe Nemechek (Nemco-Toyota) - Q
43. 88 Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet)
44. 91 Reed Sorenson (TriStar-Toyota) - Q
45. 93 Travis Kvapil (BK-Toyota)
46. 95 Scott Speed (Leavine-Ford) - Q
47. 98 Michael McDowell (Parsons-Ford) - Q
48. 99 Carl Edwards (Roush-Ford)

Der Zeitplan für Dover (MESZ):

Freitag, 28. September:
17:00 Uhr: Erstes Freies Training
20:30 Uhr: Zweites Freies Training

Samstag, 29. September:
19:30 Uhr: Qualifying
21:30 Uhr: Nationwide-Rennen

Sonntag, 30. September:
20:00 Uhr: AAA 400

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