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Watkins Glen: Kurt Busch holt sich die Freitagsbestzeit

10. August 2012 - 23:48 Uhr

Kurt Busch fährt im einzigen Freitagstraining auf dem Rundkurs in Watkins Glen Bestzeit - Denny Hamlin und Jeff Burton in der Leitplanke - Zusatztraining am Samstag

Kurt Busch
Kurt Busch (Phoenix-Chevrolet) ließ wie schon in Sonoma aufhorchen
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Nach dem kompletten Ausfall des ersten Freien Trainings konnten die Sprint-Cup-Piloten am Freitag in Watkins Glen doch noch auf die Piste gehen. In der ursprünglich als zweites Freies Training vorgesehenen Session waren immerhin für knapp 60 Minuten fahrende Autos zu sehen.

Über weite Strecken war es der dreifache Saisonsieger Brad Keselowski, der am Steuer seines Penske-Dodge die Bestzeit hielt. In letzter Sekunde gelang es dann zunächst Ryan Newman im Stewart/Haas-Chevrolet, eine schnellere Runde hinzulegen. In buchstäblich allerletzter Sekunde war es schließlich Kurt Busch (Phoenix-Chevrolet), der sich mit einer Runde in 1:10.529 Minuten die Bestzeit gutschrieben ließ. Schon beim ersten Rundkurs-Rennen der Saison in Sonoma wusste Kurt Busch im unterfinanzierten Phoenix-Chevy mit Platz drei zu überzeugen.

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Newman schloss das Watkins-Glen-Training mit 0,368 Sekunden Rückstand auf Busch als Zweitschnellster ab. Keselowski musste sich unterm Strich mit Rang drei begnügen. Der fünffache Watkins-Glen-Sieger Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet) fuhr die viertschnellste Zeit vor Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet), der auf dem Straßenkurs im Bundesstaat New York vier Siege zu Buche stehen hat.

Carl Edwards (Roush-Ford) und Vorjahressieger Marcos Ambrose (Petty-Ford) reihten sich auf den Positionen sechs und sieben ein. Sowohl Edwards als auch Ambrose warten nach 21 Rennen anno 2012 noch auf ihren ersten Saisonsieg. Jimmie Johnson fuhr im zweitschnellsten Hendrick-Chevrolet auf Rang acht vor Kyle Busch (Gibbs-Toyota; 9.) und Greg Biffle (Roush-Ford; 10.)

Kyle Busch, seines Zeichens Watkins-Glen-Sieger 2008, zeigte im Verlauf der Session mit seinem Gibbs-Toyota einen Dreher ausgangs der 180-Grad-Rechts Turn 5 und klagte unmittelbar darauf über ein "unfahrbares Auto". Travis Kvapil (BK-Toyota; 40.) machte ebenfalls mit einem Dreher (in Turn 1) auf sich aufmerksam. Juan Pablo Montoya, der im Earnhardt/Ganassi-Chevrolet vor zwei Jahren in die Victory Lane in Watkins Glen fuhr, reihte auf Platz zwölf der Zeitenliste ein. Tabellenführer Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet) fand sich nur auf Rang 28 wieder.

Motorschaden bei Long bringt Hamlin und Burton in Schwierigkeiten

Für den größten Aufreger des Trainings sorgte Sprint-Cup-Debütant Patrick Long. In seinem Inception-Toyota platzte eingangs der "Esses" der Motor. Während Long sein Fahrzeug in der berüchtigten Bergauf-Passage links neben der Piste im Gras parkte, schlidderten Denny Hamlin (Gibbs-Toyota; 23.) und Jeff Burton (Childress-Chevrolet; 29.) auf dem Öl von Long in die Leitplanke und müssen für das weitere Wochenende ins Ersatzauto wechseln.

Long, der auf seinem eigenen Öl die Leitplanke ebenfalls nicht vermeiden konnte, platzierte sich in der Zeitenliste auf dem 43. und letzten Rang. Ungeachtet seines Rückstands von knapp 4,5 Sekunden auf die Spitze steht der Stammfahrer aus der American-Le-Mans-Series (ALMS) schon jetzt sicher im Rennen. Mehr als die 43 für Sonntag startberechtigen Fahrzeuge sind an diesem Wochenende nämlich nicht gemeldet.

Irrungen und Wirrungen im Zeitplan

Nachdem die ursprünglich als zweites Freies Training im Zeitplan stehende Session im Anschluss an die ausgefallene Session eins kurzerhand auf 15:40 Uhr Ortszeit (21:40 Uhr MESZ) vorverlegt wurde, wurde sie schließlich doch erst zur ursprünglich angesetzten Startzeit um 16:10 Uhr Ortszeit (22:10 Uhr MESZ) eröffnet. Grund für die Rückkehr zum ursprünglichen Zeitplan war, dass es auch im Nationwide-Training (ab 20:00 Uhr MESZ) zu einer Verzögerung kam.

Das alles nutzte freilich wenig, da der knapp vier Kilometer lange Straßenkurs auch zur neuen, alten Startzeit noch nicht vollständig trocken war. Ein Fahrbetrieb der 43 Sprint-Cup-Boliden war anfangs erneut nicht zu sehen. Erst nach 20 Minuten gingen die Piloten angeführt von NASCAR-Champion Tony Stewart auf die Piste und konnten von den ursprünglich vorgesehenen dreieinhalb Trainingsstunden am Freitag immerhin eine Stunde fahrend hinter sich bringen.

Im Gegensatz dazu absolvierten die Nationwide-Piloten unmittelbar zuvor ihr Training nahezu komplett, da in der zweiten NASCAR-Liga anders als in der Topklasse Sprint Cup auch mit Regenreifen gefahren wird. Penske-Pilot Brad Keselowski fuhr auf der über weite Strecken feuchten Piste kurz vor Schluss mit 1:14.588 Minuten die Nationwide-Bestzeit vor Kyle Busch (Busch-Toyota) und Ryan Truex (Gibbs-Toyota). Busch hatte auch in seiner Funktion als Nationwide-Pilot wenig zu lachen: Der Motor im Toyota Camry seines eigenen Teams verrauchte kurz vor Schluss des Trainings.

Für die Sprint-Cup-Piloten wurde am Samstagmorgen um 8:00 Uhr Ortszeit (14:00 Uhr MESZ) kurzerhand ein 90-minütiges Zusatztraining ins Wochenend-Programm aufgenommen. Das Qualifying zum zweiten Rundkurs-Rennen der Saison ist für 17:40 Uhr MESZ angesetzt. Auch für diese Zeit sind vereinzelte Schauer nach jetzigem Stand der Dinge nicht auszuschließen.

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