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Wie Montoya: Ambrose als Geheimfavorit

22. Juni 2012 - 14:29 Uhr

Marcos Ambrose und Juan Pablo Montoya haben in ihrer NASCAR-Karriere eine ganze Menge an Parallelen vorzuweisen - der Australier gilt als Geheimfavorit

Marcos Ambrose
Marcos Ambrose ist einer der Geheimfavoriten für Sonoma
© Ford

(Motorsport-Total.com) - In vielerlei Hinsicht gleichen sich die NASCAR-Schicksale von Juan Pablo Montoya und Marcos Ambrose frappierend. Beide gewannen in ihrer Karriere regelmäßig auf den Rundkursen - auch in der NASCAR. Aber beiden fehlt nach wie vor dieser ominöse Oval-Sieg. Und dies schon lange Zeit. Montoya ging Mitte 2006 nach Amerika, der Australier Ambrose wechselte bereits zu Saisonbeginn 2006 zu den Stock-Cars und diente sich über die Trucks und die Nationwide-Serie hoch.

Über alle drei großen NASCAR-Serien (Sprint-Cup, Nationwide und Trucks) gerechnet, kann Ambrose bisher 231 Renneinsätze vorweisen, Montoya deren 219. Der 35-jährige Australier gewann vier Nationwide-Rennen und 2011 das Sprint-Cup-Rennen in Watkins Glen. Der Kolumbianer holte sich in Mexiko 2007 einen Sieg in der zweiten NASCAR-Liga und gewann zwei Sprint-Cup-Rennen in Sonoma (2007) und auf dem Glen (2010).

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Beide fahren - bei Richard Petty Motorsports und Earnhardt/Ganassi Racing - nicht in einem absoluten Top-Team der NASCAR und beide stehen in der aktuellen Gesamtwertung zwischen den Positionen zehn und 20, was in Sachen Chase eine Berechtigung für eine der beiden Wild-Cards zur Folge hätte. Und beide brauchen Siege, wenn sie noch in die Playoffs 2012 vorstoßen wollen. Vermutlich mindestens zwei Erfolge in den nächsten elf Rennen.

Geht es um die normalen Oval-Wochenenden tauchen beide nicht in der Riege der Geheimfavoriten auf, aber das ist beim Toyota/Save Mart 350 anders. Für Sonoma werden die Namen Ambrose und Montoya in einem Atemzug mit Jeff Gordon, Tony Stewart oder den Gebrüdern Busch genannt. 2010 stand Ambrose schon einmal dicht vor einem Sonoma-Sieg, als ihm in der letzten Gelbphase in Führung liegend der Motor nicht mehr anspringen wollte. Jimmie Johnson sagte "Danke schön" und gewann.

Die Dinosaurier der NASCAR

Marcos Ambrose
Marcos Ambrose in seinem Petty-Ford mit der Startnummer 9
© Ford

Rein statistisch gesehen, verfügt Ambrose auf den beiden Rundstrecken sogar über die beste Fahrerbewertung aller aktiven Sprint-Cup-Piloten. Und so geht der zweifache V8-Supercar-Champion auch "mit großem Optimismus" in die 110 Rundenschlacht von Sonoma. "Unser Team wird immer stärker", weiß der Petty-Pilot, der vor einer Woche in Michigan mit Ford-Power eine Pole-Position herausfuhr.

"Nach meinem Sieg in Watkins Glen habe ich mir selbst gesagt, dass ich auch auf dem Oval gewinnen werde, bevor es wieder auf einen Rundkurs geht", gibt Ambrose offen zu. "Denn ich wollte diese Serie durchbrechen und der ganzen Welt beweisen, dass ich ein Oval-Pilot und ein Rundkurs-Racer bin." Dieser Satz könnte übrigens auch vom einzigen Kolumbianer in der NASCAR stammen.

"Im Vergleich zu anderen Rennautos sind unsere Fahrzeuge Dinosaurier", weiß der Australier. "Sie haben mit knapp 900 PS viel zu viel Power, sie sind viel zu schwer und sie haben keine guten Bremsen. Als Pilot musst du diese Fahrzeuge also um diesen engen Kurs herumwuchten. Freiwillig geben sie dir keine gute Rundenzeit, du musst sie quasi am Nacken packen und sie dazu zwingen. Es ist eine ziemlich schwierige Aufgabe."

Und trotzdem hat auch Ambrose im Erfolgsfall noch Chancen auf eine Chase-Qualifikation. Darin unterscheiden sich der Australier und Montoya übrigens: Der Kolumbianer schaffte es in der Saison 2009 schon einmal in die NASCAR-Playoffs. Kann Ambrose 2012 also kontern? Die erste Vorraussetzung dazu wäre ein Erfolg in Sonoma, an dem er 2010 so dicht vorbeischrammte. Zwei Jahre später gilt er wieder als einer der Geheimfavoriten.

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