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Schlechte Juni-Bilanz für Kyle Busch

20. Juni 2012 - 10:41 Uhr

Nach drei Motorschäden findet sich Kyle Busch plötzlich außerhalb der Top 10 wieder - bei Joe Gibbs Racing ist nur Denny Hamlin im Plan

Kyle Busch
Die Motorhaube am Kyle-Busch-Toyota war zuletzt sehr oft offen ...
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Drei Rennen, drei Motorschäden. Dies ist die bittere Kyle-Busch-Bilanz der drei Juni-Rennen von Dover, Pocono und Michigan. In der Konsequenz fiel der Joe-Gibbs-Pilot in der Gesamtwertung von Platz acht auf zwölf zurück und muss nun um sein Chase-Ticket zittern. "Dafür gab es drei verschiedene Ursachen", twitterte Kyle Busch nach dem Michigan-Wochenende, bei dem er als 32. gewertet wurde.

Probleme mit den Toyota-Motoren sind für das Team nichts Neues. Schon in der Saison 2011 erlitt die Gibbs-Mannschaft diverse Triebwerksdefekte, was zu einer Re-Organisation führte. Man fusionierte die hausinterne Motorenabteilung mit Toyota Racing Development, die die mächtigen V8 im kalifornischen Hauptquartier in Costa Mesa bauen. Im Gibbs-Shop nahe Charlotte findet nur noch das Feintuning statt.

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Überhaupt war Michigan für das Gibbs-Team ein einziges Fiasko: Die Startnummer 11 von Denny Hamlin (34.) ging nach einem Kontakt in Flammen auf, Pocono-Sieger Joey Logano (35.) crashte. "Für uns war das ein rabenschwarzer Tag", kommentierte Joe Gibbs, der sich seiner Lage durchaus bewusst ist: "In dieser Serie arbeiten nur sehr gute Leute und einfach ist hier gar nichts."

Immerhin: Hamlin befindet sich als Gesamtfünfter stramm auf Playoff-Kurs. Durch seinen Richmond-Sieg hat Kyle Busch genauso gute Chancen auf eine der beiden Wild-Cards wie Logano (Platz 15 und sein Pocono-Sieg). Und: Natürlich ist Kyle Busch jederzeit ein zweiter oder dritter Saisonsieg zuzutrauen, was den 26-Jährigen natürlich quasi wieder automatisch in die Top 10 zurück spülen würde.

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