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Nationwide: Austin Dillon dominiert in Kentucky

30. Juni 2012 - 04:15 Uhr

Premierensieg in der NASCAR: Childress-Enkel Austin Dillon gewinnt in Kentucky sein erstes Nationwide-Rennen und ist neuer Tabllenführer

Austin Dillon
Austin Dillon gewann in Kentucky sein erstes Nationwide-Rennen
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Grenzenloser Jubel bei Richard Childress und Co.: Sein Enkel Austin Dillon gewann am frühen Samstagmorgen das Nationwide-Rennen von Kentucky. Es war nicht nur der erste Sieg des 22-jährigen Truck-Champions, sondern mit 192 von 200 Führungsrunden auch eine absolut souveräne und dominante Vorstellung, die zu allem Überfluss noch in der Übernahme der Nationwide-Tabellenführung gipfelte.

"Das war ein unglaublicher Abend", jubelte Dillon. "Das Auto war sagenhaft gut und Probleme gab es keine. Wir waren ganz einfach stärker als alle anderen." Der prominente Opa war "ganz einfach nur stolz. Es ist schon cool, wenn dein Team eine solche Vorstellung abliefert, aber wenn dein Enkel noch dazu das Auto fährt, dann ist das überwältigend."

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Kentucky war in der Vergangenheit schon einige Male ein gutes Pflaster für die Rookies: Kyle Busch (2004), Carl Edwards (2005) und David Gilliland (2006) gewannen hier jeweils ihr erstes Rennen der zweiten NASCAR-Liga. Der letzte Rookie-Sieger der Serie hieß übrigens Juan Pablo Montoya, der im Frühjahr 2007 das Rundkursrennen in Mexiko City gewann.

Zweiter wurde in einem sehr ruhigen Rennen mit nur zwei Gelbphasen Kurt Busch der seinen Kyle-Busch-Toyota auf sieben Zylindern ins Ziel brachte. Rang drei ging an einen weiteren Childress-Chevy von Kevin Harvick vor Michael Annett, der in seinem Petty-Ford als Vierter ebenfalls seine bislang beste Nationwide-Platzierung erreichte.

Sam Hornish wurde im besten Penske-Dodge Sechster hinter Justin Allgaier (Turner-Chevrolet). Vorjahressieger Brad Keselowski (Penske-Dodge) wurde nach einer losen Radmutter genauso zurückgeworfen wie Ricky Stenhouse Jr. (Roush-Ford), dessen Jack-Man sich bei einem verunglückten Stopp am Knie verletzte. Elliott Sadler im dritten Childress-Chevy spielte mit schlechtem Handling nie eine Rolle und wurde Neunter.

Überhaupt kamen in Kentucky nur die Top 8 in der Führungsrunde ins Ziel. Sieger Dillon überrundete kurz vor Schluss eine mit Handlingsproblemen kämpfende, aber ansonsten fehlerfrei fahrende Danica Patrick (JR-Chevy; 12.) zum zweiten Mal. Neben Kurt Busch erlitten auch die beiden Gibbs-Toyotas von Brian Scott (30.) und Denny Hamlin (33.) kapitale Motorschäden.

Die Nationwide-Top-10 aus Kentucky:

01. Austin Dillon (Childress-Chevrolet)
02. Kurt Busch (Busch-Toyota)
03. Kevin Harvick (Childress-Chevrolet)
04. Michael Annett (Petty-Ford)
05. Justin Allgaier (Turner-Chevrolet)
06. Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge)
07. Brad Keselowski (Penske-Dodge)
08. Ricky Stenhouse (Roush-Ford)
09. Elliott Sadler (Childress-Chevrolet)
10. James Buescher (Turner-Chevrolet)
---
12. Danica Patrick (JR-Chevrolet)
14. Cole Whitt (JR-Chevrolet)
33. Denny Hamlin (Gibbs-Toyota)

Der Nationwide-Gesamtstand (Top 10 nach 15/33 Rennen):

01. Austin Dillon - 554 Punkte
02. Elliott Sadler -2
03. Ricky Stenhouse -23
04. Sam Hornish Jr. -33
05. Justin Allgaier -73
06. Cole Whitt -82
07. Michael Annett -99
08. Mike Bliss -163
09. Danica Patrick -185
10. Brian Scott -201

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