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Michigan-Speed: Biffle mit neuer Rekordrunde

15. Juni 2012 - 23:00 Uhr

Greg Biffle pulverisierte in Michigan die 200-Meilen-Marke und fuhr eine absolute neue Bestzeit: 204,708 Meilen pro Stunde - 14 Piloten über 200 Meilen

Greg Biffle
Greg Biffle ließ es in Michigan krachen: Neue absolute Rekordrunde!
© Ford

(Motorsport-Total.com) - Nach den Eindrücken des Trainingsfreitags von Michigan darf man durchaus gespannt sein, was die Sprint-Cup-Piloten am Samstag in der Qualifikation alles zustande bringen werden. Die Speeds nahmen am Freitag noch einmal gewaltig zu und Greg Biffle schoss am Ende der Happy-Hour schließlich den Vogel ab: Mit leichter Draft-Unterstützung drehte der Roush-Pilot eine Runde von 35.172 Sekunden.

Diese Runde bedeutete einen Schnitt von 204,708 Meilen pro Stunde oder 329,45 km/h. Würde die Michigan-Pole am Samstag mit dieser Marke weggehen, wäre dies die zehntschnellste NASCAR-Pole aller Zeiten. Wohlgemerkt auch verglichen mit den Jahren, in denen in Daytona und Talladega noch ohne Restrictor Plates gefahren wurde.

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"Ganz ehrlich: Auf dieser Runde habe ich die Luft angehalten", schilderte Biffle seine inoffizielle Rekordfahrt. "Da muss eine Menge Adrenalin im Spiel gewesen sein, denn ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich meine Brems- und Einlenkpunkte getroffen habe. Das muss ich jetzt erst einmal alles sacken lassen und darüber nachdenken, denn in der Qualifikation muss ich ja alles noch einmal so machen."

Zweiter wurde Marcos Ambrose (35.372) im Petty-Ford vor Kevin Harvick (Childress-Chevrolet; 35.476)). Überhaupt sorgte die Ford-Flotte für ein kleines Ausrufezeichen, denn am Ende der zweiten Michigan-Session standen fünf Ford Fusion in den Top 10. Eine kleine Schrecksekunde erlebte Jamie McMurray, der in Michigan bislang noch gar nicht zurecht kam und mit seinem Earnhardt/Ganassi-Chevrolet leicht die Mauer küsste.

Was ist mit den Reifen?

Neuer Streckenbelag Asphalt
Topfeben und brutal schnell: Der neue Belag von Michigan
© NASCAR

Die hohen Speeds und die heißen Temperaturen von um die 30 Grad Celsius bereiten jedoch auch Sorgen, vor allem im Hinblick auf die Reifen: Viele Teams berichteten nach Long-Runs über 15 und mehr Runden nach wie vor über Blasenbildung. In der NASCAR-Garage hofft man darauf, dass im Verlauf des Wochenendes noch mehr Gummi auf die Fahrbahn kommt. Neben dem Sprint-Cup fährt auch die Nationwide- und die ARCA-Serie.

"Das ist unsere größte Sorge", bestätigte Harvick. "Ich weiß gar nicht genau, wie viele Kollegen überhaupt so viele Runden gedreht haben, um an den Punkt zu kommen, wo die Reifen damit beginnen, Blasen zu werfen." Er glaubt: "Entweder kommt mehr Gummi auf die Bahn und wird deshalb langsamer oder es liegt am Piloten langsamer zu machen und auf seine Reifen aufzupassen."

Bei Reifenlieferant Goodyear sieht man die Sache noch gelassen. "Wir wussten, dass es hier sehr schnell werden wird", sagte Renndirektor Greg Stucker. "Aber wir haben nicht mit solchen Speeds gerechnet. Die Blasenbildung liegt definitiv an der Hitze und wird durch einige Setups verstärkt. Deswegen tritt es auch nicht bei allen Piloten auf."

Damit sind die Sprint-Cup-Trainigsaktivitäten bereits beendet. Die mit Spannung erwartete Qualifikation auf dem Michigan International Speedway beginnt am Samstagabend ab 19:10 Uhr MESZ. Die Startflagge zum Quicken Loans 400 auf dem mächtigen und frisch asphaltierten Zwei-Meilen-Oval fällt am Sonntagabend um kurz nach 19:00 Uhr MESZ.

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