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Tony Stewart: Böser Sarkasmus wird nicht bestraft ...

09. Mai 2012 - 20:52 Uhr

Tony Stewart lief nach dem Talladega-Rennen wieder einmal zu Hochform auf und lederte sarkastisch ab: NASCAR will keine Strafen ausgeben

Tony Stewart
Tony "Smoke" Stewart nahm wieder einmal kein Blatt vor den Mund
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Talladega-Rennen gab sich NASCAR-Champion Tony Stewart so richtig sarkastisch. "Wenn am Rennende nicht mindestens 50 Prozent des Feldes gecrasht sind, dann sollten wir das Rennen so lange verlängern, bis diese Quote erfüllt ist", lederte Stewart zum Beispiel in seinem Post-Race-Interview ab. "Es ist sonst nicht fair gegenüber den Fans, die keine Wracks und zerstörten Boliden sehen dürfen."

Der Stewart/Haas-Teambesitzer nahm dabei Bezug auf einen Kritikpunkt, der in NASCAR-USA derzeit schwelt: Viele der bisherigen Saisonrennen zeichneten sich nicht gerade durch Action aus, was viele Fans kritisierten. Im Gegensatz zu den Piloten übrigens. Hendrick-Star Jimmie Johnson betonte schon vor einigen Wochen, dass ihm das aktuelle Racing gut gefalle, NASCAR-Präsident Mike Helton wollte vor Talladega dazu gar nicht Stellung nehmen. "Wir sollten Talladega abwarten", sagte Helton.

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Unzufriedene Fans auf der einen Seite, sarkastische Piloten auf der anderen Seite. NASCAR steht also in den kommenden Wochen einiges an Arbeit ins Haus, denn eines kann sich der Motorsportgigant eigentlich nicht leisten: Halbleere Tribünen wie in Talladega, wo offiziell 108.500 Zuschauer an der Strecke waren. Keine schönen Zahlen für einen Ort, an den in früheren Zeiten einmal knapp 200.000 Fans pilgerten.

Nach Bristol war Talladega also bereits das zweite prominente NASCAR-Event, das in der noch jungen Saison gewaltige Einbußen erlitt. "Es regt mich schon auf, dass wir nicht mehr Autos aufgearbeitet haben", legte Stewart nach. "Ich denke, genau darum geht es hier. Es tut mir leid, wenn wir nicht mindestens 150.000 Dollars für kaputte Rennautos ausgeben müssen. Ich weiß nicht, was die Fans erwarten, aber das sollte schon die Show sein. Das hat Talladega ausgemacht."

Seine Anregung lautete: "Wie wäre es, wenn wir eine Achterfigur fahren würden? Das wäre hier absolut perfekt. Oder wir brechen zur Hälfte ab und fahren die zweite Hälfte rückwärts. Zehn Runden vor Schluss teilen wir das Feld dann in zwei Hälften. Die eine Hälfte fährt in der regulären Richtung, die andere Hälfte fährt in die andere Richtung." "Smoke" wieder einmal in Hochform.

NASCAR gab sich übrigens nachsichtig: Es sei ein klassischer Fall, wo ein Pilot nicht mit seinem Renntag zufrieden gewesen sei, erklärte man gegenüber der 'AP'. Stewart wurde in einen der "Big Ones" verwickelt und landete letztlich auf Rang 24. Strafen sind für den sichtlich angefressenen NASCAR-Champion also keine zu erwarten.

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