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Johnson nicht zu stoppen: Sieg im Allstar-Race

20. Mai 2012 - 05:12 Uhr

Eine Woche nach dem denkwürdigen Sieg in Darlington gewann Jimmie Johnson auch das Allstar-Race in Charlotte und strich eine Million US-Dollar ein

Jimmie Johnson
Jimmie Johnson mit "Beifahrer" Rick Hendrick auf der Victory Lap
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Jimmie Johnson ist seit Samstagnacht nicht nur fünffacher NASCAR-Champion, sondern auch dreifacher Sieger des Allstar-Rennens. Eine Woche nachdem der Hendrick-Pilot in Darlington für den 200. Sprint-Cup-Sieg von Teamchef Rick Hendrick gesorgt hatte, setzte er sich auf dem Charlotte Motor Speedway im entscheidenden Schlusssegment über zehn Runden gegen Brad Keselowski (Penske-Dodge) durch und strich den Siegerscheck in Höhe von einer Million US-Dollar ein.

Auf seiner Victory Lap ließ es sich Johnson nicht nehmen, Rick Hendrick persönlich in Richtung Victory Lane zu chauffieren. Der erfolgreiche Teamchef, für den es der insgesamt siebte Triumph im Allstar-Race war, nahm auf der Fahrertür des Chevy Impala mit der Startnummer 48 Platz und genoss die Tour sichtlich. "Was für eine Woche", jubelte Johnson in der Victory Lane. "Erst der 200. Sieg in Darlington, dann der Sieg meiner Truppe bei der Pit-Crew-Challenge hier und jetzt das." Mit seinem dritten Allstar-Sieg nach 2003 und 2006 zog Johnson in der ewigen Bestenliste mit Dale Earnhardt Sr. und Jeff Gordon gleich.

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Insgesamt 23 Piloten hatten die 28. Ausgabe des Allstar-Race unter die Räder genommen. In diesem Jahr wies das wie üblich nicht zur Meisterschaft zählende Rennen erstmals ein Format über fünf Segmente auf. Die ersten vier davon gingen über je 20 Runden und wurden von Jimmie Johnson, Matt Kenseth, Brad Keselowski und Dale Earnhardt Jr. gewonnen.

Dank ihrer Siege in den einzelnen Segmenten durften diese vier Piloten den obligatorischen Boxenstopp in der Gelbphase vor Segment fünf auf den ersten vier Positionen angehen. "Five Time" führte die Meute zum entscheidenden Stopp (ohne Reifenwechsel und Nachtanken) in die Boxengasse. Dahinter folgten Kenseth, Keselowski und "Junior".

Die Hendrick-Crew von Johnson schickte ihren Fahrer auch als Führenden in den finalen Schlussspurt über zehn Runden. Kenseth musste sich bei der Ausfahrt aus der Boxengasse knapp geschlagen geben und nahm den finalen Restart auf der Außenseite der ersten Reihe in Angriff, musste bei diesem aber nicht nur Johnson, sondern auch Keselowski ziehen lassen.

Brad Keselowski im Finale ohne Chance

Der blaue Penske-Dodge mit der Startnummer 2 setzte sich sofort ihm Heck des Hendrick-Chevy von Johnson fest und lauerte auf seine Chance. Letztlich musste Keselowski aber erkennen, dass gegen den Kalifornier in dieser Nacht kein Kraut gewachsen war. "Der letzte Restart war entscheidend. Als ich an Jimmie dran bleiben konnte, dachte ich, ich könnte ihn packen, aber er war einfach zu stark. Natürlich hätte ich das Allstar-Race gern gewonnen, aber vom einem fünffachen Champion geschlagen zu werden, ist keine Schande", so der Penske-Pilot.

Den Ausschlag für Johnsons starken Endspurt gab letztlich die Tatsache, dass er nach seinem Sieg in Segment eins anschließend mehrmals bei seiner Hendrick-Crew vorbeischaute, um sich neue Reifen abzuholen. Aufgrund der Sicherheit, dass er den letzten Boxenstopp auf jeden Fall als Führender würde angehen dürfen, konnte sich der fünffache Champion diesen Luxus erlauben. Gleiches galt für Roush-Pilot Kenseth, der hinter Keselowski schließlich Dritter wurde.

Kein Glück für die Showdown-Helden

Kyle Busch (Gibbs-Toyota) konnte von der Pole-Position ins Rennen gehend nur in der Anfangsphase mithalten und wurde unauffälliger Vierter. Showdown-Sieger Dale Earnhardt Jr. musste sich unterm Strich mit Platz fünf zufrieden geben. Penske-Pilot A.J. Allmendinger, der sich mit Platz zwei im Showdown ebenfalls aus eigener Kraft ins Hauptrennen gefahren hatte, landete auf Rang elf. Der über das Fan-Voting ins Allstar-Feld eingezogene Ex-Champion Bobby Labonte (JTG-Toyota) konnte mit Platz 19 das Vertrauen seiner Fangemeinde nicht zurückzahlen.

Vorjahressieger Carl Edwards (Roush-Ford; 23.) erlitt in Segment zwei einen Motorschaden und war damit früh aus der Entscheidung draußen. Teamkollege Greg Biffle (22.) ereilte in Segment vier in spektakulärem Stil das gleiche Schicksal. Offenbar ging die Roush-Truppe angesichts der nicht zur Debatte stehenden Meisterschaftspunkte über das Limit der Technik hinaus. Es blieben die beiden einzigen Ausfälle in einem ansonsten disziplinierten Allstar-Race.

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