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... hätten sich die Verantwortlichen sparen können. Der Dallara DW12 in Originalkonfiguration war kein schlechtes Auto und sorgte für spannende Rennen.
... ist grundsätzlich zu begrüßen, aber der Flügelsalat von Chevrolet ist eine Zumutung.
... ist genau das, was die IndyCar-Serie braucht. Das Aero-Kit-Paket von Chevrolet sieht schon mal sehr gut aus.
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Sind Power und Penske nun an der Reihe?

17. April 2012 - 07:48 Uhr

Fünf Jahre ohne IndyCar-Titel: Roger Penske erlebt seit 2006 eine Durststrecke, doch Will Power macht sich auf, diese endgültig zu durchbrechen

Will Power
Will Power ist wieder auf Erfolgskurs: Holt er den Titel für Roger Penske?
© IndyCar/LAT

(Motorsport-Total.com) - Der letzte IndyCar-Titel für Roger Penske ist schon ein Weilchen her. 2006 gewann Sam Hornish Jr. die Meisterschaft, seither dominiert Dario Franchitti (2007, 2009, 2010 und 2011) die Szenerie. Und in der Saison 2008, in der sich der Schotte seine kurze NASCAR-Auszeit nahm, sprang Scott Dixon für Chip Ganassi in die Bresche. Doch jetzt stehen alle Zeichen auf Team Penske und vor allem Will Power.

Ein wichtiger Grund ist der bärenstarke Chevy-Motor. Long Beach war ein deutliches Indiz dafür, dass Penske offenbar auf das richtige Pferd gesetzt hat. Aufgrund eines Defekts bei den Sonoma-Tests am Ostermontag ließ Chevrolet alle elf IndyCar-Motoren tauschen, was eine kollektive Strafversetzung um zehn Plätze nach sich zog. Konkurrent Honda hatte also einen klaren Vorteil.

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Nach 85 Runden im Schatten der Queen Mary bekamen die Japaner eine saftige Abreibung: Acht Chevy-Piloten in den Top 10, nur Simon Pagenaud (Schmidt/Hamilton-Honda) und Takuma Sato (Rahal-Honda) leisteten Widerstand. Das Ganassi-Team - Dario Franchitti mit drei Runden Rückstand auf Platz 15 - soff im Hafen von Long Beach komplett ab.

Power gewann von Startplatz zwölf aus und führte danach gute Gründe an: "Ich glaube ganz einfach, dass wir mit dem neuen Auto am besten vorbereitet sind", sagte der 31-jährige Australier. "Wir haben viele Testkilometer gedreht und auch Chevy hat wahnsinnig hart gearbeitet. Selbst die Rückversetzung hat uns nicht sehr geschadet. Wir haben nun jede Menge Selbstvertrauen. Egal, wo wir starten - alles ist möglich."

Drei Saisonrennen, drei Penske-Sieger und davon zweimal Power. "Das ist ein sehr süßer Sieg", freute er sich. "Ich stand drei Jahre in Folge auf der Pole-Position und konnte nie gewinnen. Nach Startplatz zwölf dachte ich mir, dass dies unmöglich sei. Aber bei den IndyCars kannst du vor einem Rennen gar nichts vorhersagen. Du musst einfach nur schlau sein und schauen, was sich im Rennverlauf entwickelt."

Wie bereits in den Vorjahren ist Power auf den Nicht-Ovalen also derjenige, den es zu schlagen gilt. Dies scheint in der Saison 2012 noch schwieriger zu sein als zuvor. Und: Mit Indianapolis, Texas, Iowa, Milwaukee und Fontana stehen dieses Jahr nur fünf Ovale an. Will Power und Roger Penske scheinen in diesem Jahr also alle Trümpfe in der Hand zu haben.

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