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Franchitti: Zu wenig Power für Power?

17. April 2012 - 08:09 Uhr

Dario Franchitti erlebt 2012 einen Fehlstart und deutet Motorenprobleme an: Ist die Titelverteidigung schon früh in der Saison in weite Ferne gerückt?

Dario Franchitti, Simon Pagenaud, Josef Newgarden
Dario Franchitti lag in Long Beach nur ganz kurz an der Spitze des Feldes
© IndyCar/LAT

(Motorsport-Total.com) - Platz 13, 10 und 15. Spätestens nach Long Beach steht fest: IndyCar-Titelverteidiger Dario Franchitti hat 2012 einen saftigen Fehlstart hingelegt. In der Gesamtwertung hat Will Power, sein großer Meisterschaftskonkurrent der beiden Vorjahre, bereits einen satten Vorsprung von 75 Punkten. Klar ist es noch früh in der Saison, aber nach nur drei Rennen ist dies bereits eine Menge Holz.

"Es bringt gar nichts, sich darüber Gedanken zu machen", versicherte der Schotte nach dem Long-Beach-Rennen. "Ich sage es immer wieder: Du versuchst jede Woche, dein Bestes zu geben. Manchmal geht alles schief, manchmal läuft alles perfekt und manchmal ist es wie heute." Von Startplatz eins durchgereicht bis auf Platz 15 und nie eine echte Chance auf eine vordere Platzierung. Power und die Chevys fuhren den Hondas um die Ohren.

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Sein Ganassi-Teamkollege Scott Dixon musste früh mit einem technischen Defekt die Segel streichen und Franchittis Rundenzeiten waren in Kalifornien teilweise so langsam, dass das Argument Sprit sparen nicht recht zog. Hat der Ganassi-Honda ein Motorenproblem? Franchitti zögert: "Wir sind nicht dort, wo wir sein wollen", gibt er zu. "Wir haben ganz offenbar Arbeit vor uns, im Motorenbereich."

Zwei Wochen hat das Ganassi-Team nun Zeit, um die offensichtlichen Probleme auszusortieren. Dann fahren die IndyCars in Brasilien und Honda hat bereits ein Update für den Turbo parat, das in Long Beach noch nicht eingesetzt werden durfte. Kommt dieses Update in Sao Paulo zum Einsatz?

Bei Ganassi will man ruhig bleiben. "Es gab eine Menge Wochenenden, wo für uns alles gut gelaufen ist", bilanziert Franchitti. "Also muss man auch mit dem Gegenteil umgehen können. Aber ich hoffe sehr, dass dies jetzt ganz schnell aufhören wird. Wir werden so hart arbeiten, wie wir nur können."

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