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USA: Wieder mehr Geld für den Motorsport

10. Februar 2010 - 00:17 Uhr

Nach dem Krisenjahr 2009 erwarten Marktbeobachter, dass in der neuen Saison 2010 wieder mehr Geld in den US-Motorsport fließen wird

Daytona International Speedway
Am kommenden Sonntag blickt ganz Amerika wieder nach Daytona
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Drei Prozent mehr Zuschauer als im Vorjahr hatte der NASCAR-Saisonauftakt, als in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Daytona das Budweiser Shootout über die Bühne ging. In Zahlen ausgedrückt, saßen etwa 8,4 Millionen US-amerikanische Haushalte vor den Fernsehgeräten. Für das Daytona 500 am kommenden Sonntag dürfte diese Zahl wieder zwischen 15 und 20 Millionen Haushalte betragen.

Immerhin zwei Millionen US-Haushalte verfolgten zuvor das ARCA-Rennen mit Danica Patrick. Laut dem übertragenden Sender 'SpeedTV' bedeutete dies eine Steigerung von satten 78 Prozent. Das Qualifying zum Daytona 500 erlitt hingegen einen Einbruch von 24 Prozent. Der Hauptgrund hierbei dürfte der Terminwechsel sein, denn um dem Superbowl-Finale auszuweichen, verlegte die NASCAR die Qualifikation von ihrem Stammplatz am Sonntag einen Tag nach vorne.

Und noch eine positive Nachricht kommt aus dem von den Nachwirkungen der US-Finanzkrise geschüttelten Amerika: Laut einer IEG-Studie wird erwartet, dass die US-amerikanischen Konzerne im Jahr 2010 wieder mehr Geld im Motorsport ausgeben. Konkret erwartet IEG eine Steigerung von 3,30 Milliarden US-Dollar (2009) auf 3,37 Milliarden.

Das sind umgerechnet immerhin 2,1 Prozent, nachdem die Zahlen im Vorjahr noch um sechs Prozent gesunken waren. Ein erstes Indiz einer Trendumkehr also? NASCAR-Chef Brian France, dessen Serie mit seinen 75 Millionen Fans wohl den Löwenanteil dieser Summe aufsaugen wird, verkündete vor einigen Wochen bereits, dass er in der anstehenden Saison 2010 eine Stabilisierung erwarte.

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