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Fahrerstimmen: "Danica wäre gut für NASCAR"

10. November 2009 - 13:06 Uhr

Was denken die Sprint-Cup-Piloten über den anstehenden NASCAR-Wechsel von Danica Patrick? Earnhardt und Co. geben Antworten auf diese Frage

Danica Patrick
Obacht, Jungs! Hier kommt Danica... - Die Sprint-Cup-Piloten sind gespannt
© IMS

(Motorsport-Total.com) - Nun ist die Danica-Mania endgültig in der NASCAR-Garage angekommen. Natürlich war die anstehende Verpflichtung von Danica Patrick auf dem Texas Motor Speedway einer der großen Nebenkriegsschauplätze, zu dem auch die Meinung der Sprint-Cup-Asse gefragt war.

Allen voran NASCAR-Superstar Dale Earnhardt Jr., in dessen Nationwide-Team JR Motorsports die 27-Jährige in der Saison 2010 an bis zu 15 Rennwochenenden einen Chervolet Impala fahren soll. "Wer immer sie bekommen wird, sie wird gut für NASCAR sein", erklärte Earnhardt mit dem zusätzlichen Hinweis darauf, dass ja "noch andere Teams im Gespräch" seien.

Dabei dürfte es sich jedoch um den Versuch eines mittelschweren Ablenkungsmanövers handeln, zu eindeutig waren die diesbezüglichen Aussagen von Rick Hendrick. Roush-Pilot Carl Edwards machte jedenfalls keinen Hehl aus seiner faktischen Übereinstimmung mit "Junior".

"Die Fans würden es lieben", vermutete Edwards. "Je besser sie hier zu Recht kommt, natürlich mit der Ausnahme, dass sie vor mir fährt, desto besser ist es für unseren Sport. Ich finde das eine gute Sache." Ganz ähnlich lautete die Reaktion seines Teamkollegen Greg Biffle.

Respekt von Jeff Gordon

"Für unseren Sport ist es großartig, wenn Piloten anderer Serien, sei es aus der Formel 1 oder sonstigen Formelserien, zu uns kommen", so Biffle. "Das hier ist ein hartes Geschäft und ein harter Sport und die Leute, die hierher kommen, müssen viel lernen. Tony Stewart hatte eine Menge Erfolg, andere Piloten hatten auch ein wenig Erfolge. Es gibt also keinen Grund, warum ein Fahrer nicht hierherkommt und Erfolge feiern könnte."

Auch Jeff Gordon zeigte Verständnis: "Sie wird niemals wissen, wie es sich anfühlt, eines unserer Autos zu fahren, wenn sie das nicht im Wettbewerb ausprobiert", sagte der Hendrick-Pilot - und damit vielleicht zukünftige Teamkollege Patricks. "Wenn sie es wirklich versucht, dann hat sie meinen Respekt."

Brian Vickers kann die Patrick-Ambitionen ebenfalls nachvollziehen: "Seit dem Split 1996 geht es den IndyCars nicht besonders und jetzt wird alles noch schlimmer. NASCAR ist hier in Amerika der eindeutig dominierende Motorsport. Sie sieht das als eine Chance und sie kann unserem Sport eine Menge geben. Speziell dann, wenn sie Erfolg hat."

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