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Überholen auf dem Oval: 300 Pfund mehr Abtrieb

02. Juli 2009 - 09:57 Uhr

Für das Kentucky-Rennen greifen die ersten aerodynamischen Änderungen, die mehr Abtrieb und mehr Überholmanöver generieren sollen

Start Kentucky
Schon in Kentucky soll es wieder zu mehr Überholmanövern kommen
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - In der Saison 2009 gerieten die bisher eher langweiligen Ovalrennen in die Kritik, nun hat die IndyCar-Führung reagiert. Im Juli folgen mit Watkins Glen, Edmonton und Toronto drei Nicht-Ovale, aber wenn am 1. August der Kentucky Speedway auf dem Kalender steht, dann greifen einige Änderungen an der Aerodynamik, die in Summe 300 Pfund mehr Abtrieb, und damit mehr Überholmanöver generieren sollen.

Ab Kentucky sind die Tire Ramps, kleine Zusatzflügel, die direkt vor den Hinterreifen montiert sind, wieder erlaubt. Zudem dürfen die Teams einige Veränderungen an den Sidepods vornehmen und auch die Brake Baking Plates dürfen wieder zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um Carbonplatten, die innen an den Bremsscheiben montiert werden und für eine effizientere Kühlung und ein verbessertes Anströmverhalten sorgen.

"Der große Vorteil ist der, dass den Teams dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen, denn all diese Komponenten haben die Teams bereits", erklärte IndyCar-Wettbewerbsdirektor Brian Barnhart. "Alle wissen auch, welche Effekte der Einsatz dieser Tools hat." Sein Standpunkt lautet nach wie vor: "Wir waren immer stolz darauf, alles dafür zu tun, dass wir im Motorsport ein äußerst unterhaltsames Produkt auf die Beine gestellt haben. Das ist uns in den vergangenen Jahren - speziell mit dieser Fahrzeugkonfiguration - sehr gut gelungen."

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