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Daytona-Training: Ragan und Reutimann schnell

03. Juli 2009 - 11:46 Uhr

Am Trainingstag von Daytona erzielten David Ragan und David Reutimann die beiden Bestzeiten - Juan Pablo Montoya jeweils in den Top 10

David Reutimann, Daytona International Speedway
David Reutimann fuhr am Donnerstag in Daytona die absolute Bestzeit
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - 45 Sprint-Cup-Piloten nahmen an einem schwülen und daher gewittrigen Donnerstagabend in Florida das Training zum Coke Zero 400 auf dem Daytona International Speedway auf. Das führte prompt dazu, dass die Happy Hour wegen eines saftigen Regengusses etwa eine Stunde später als geplant begann.

David Ragan beendete die erste Einheit am frühen Abend in 47,191 Sekunden als Schnellster. "Ich bin ganz froh, dass sich der Regen noch etwas zurückgehalten hat, denn auf diese Weise konnten wir ein paar Runden drehen", erklärte der Ford-Youngster, der bislang eine enttäuschende Sprint-Cup-Saison erlebt. Aber: "Unser Auto ist besser als das aus dem Daytona 500 und da wurden wir immerhin Sechste."

In Einheit zwei fuhr Ragan dann nur die 32. Zeit. Am Abend übernahm nach dem Regenguss Namensvetter David Reutimann, der in seinem Waltrip-Toyota eine Zeit von 46,842 Sekunden erreichte. "Leider bedeutet diese Bestzeit gar nichts. Das ist in Daytona und Talladega immer so. Dazu ist es hier sehr heiß und die Autos rutschen so viel herum, auch unser Fahrzeug ist noch lange nicht perfekt."

Casey Mears fuhr in seinem Childress-Chevrolet in beiden Einheiten auf Rang zwei, wollte diese konstant guten Resultate jedoch nicht überbewerten: "Ich befand mich zweimal in guten Positionen für meine schnellen Runden", sagte der 31-Jährige. "Zumindest zeigt uns das, dass in unserem Auto der Speed vorhanden ist. Auch im Draft verhielt sich das Fahrzeug gut."

Jeff Gordon ärgert ein Reifen - Montoya solide

Juan Pablo MontoyaDaytona, Daytona International Speedway
Juan Pablo Montoya kam in beiden Einheiten in die Top 10
© NASCAR

Der einzige große Aufreger des Donnerstags geschah kurz vor dem Ende der Happy Hour, als Greg Biffle und Sam Hornish Jr. aneinander gerieten. Pech für Biffle, denn so verlor er den Roush-Ford, mit dem er beim Daytona 500 in die erste Startreihe fuhr. Aber auch bei Penske muss im weiteren Verlauf des Wochenendes mit dem Backup-Dodge für Hornish gearbeitet werden.

Auch Jeff Gordon (26./9.) schlug sich mit Problemen herum: Im ersten Training musste seine Hendrick-Crew feststellen, dass sich ein rechter Hinterreifen frühzeitig verabschiedet hatte. "Wir vermuten, dass es sich dabei um einen Fabrikationsfehler handelte, denn mit dem Verschleiß haben wir keinerlei Probleme."

Gut hielt sich auch Juan Pablo Montoya, dessen Earnhardt/Ganassi-Chevrolet als Neunter und Fünfter in beiden Einheiten erneut in die Top 10 fuhr. Damit sind die Trainingssitzungen zum Coke Zero 400 bereits beendet, denn am Freitagabend folgt ab 22:10 Uhr lediglich noch das Qualifying. Das Rennen selbst startet dann am frühen Sonntagmorgen gegen 2:20 Uhr.

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