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"Mad Max" Papis im Pech: Eine Runde fehlte zu Platz acht

23. Juni 2009 - 11:41 Uhr

In Sonoma lieferte Max Papis als Zwölfter eine bärenstarke Vorstellung ab: Nur ein Runde fehlte dem Italiener zu seiner ersten Top-10-Platzierung im Sprint-Cup

Max Papis
Platz zwölf: Max Papis hält in der NASCAR die europäische Fahne hoch
© CIA

(Motorsport-Total.com) - Großes Pech für "Mad Max": Eine einzige Runde fehlte Max Papis beim Toyota/Save Mart 350 zu seiner ersten Top-10-Platzierung im Sprint-Cup. Beim letzten Restart zur Green-White-Chequered-Verlängerung von Sonoma lag sein Germain-Toyota auf Rang zehn, schob sich zunächst zwei Positionen nach vorne und überquerte die Start-/Ziellinie als Achter.

Eine letzte Runde war also noch zu absolvieren, als ein Konkurrent Papis in Turn 1 auffuhr und ihm dabei einen Hinterreifen aufschlitzte. Die folgenden knapp 2,5 Kilometer wurden dementsprechend zu einer wahren Überlebensfahrt auf dem kurvigen Infineon Raceway, an deren Ende immerhin noch ein guter zwölfter Platz stand.

Gemischte Gefühle also: "Wir hatten eine Top-10-Platzierung schon so gut wie sicher", schilderte Papis die letztlich entscheidende Szene. "Leider fuhr mir dann jemand eingangs Turn 1 in der letzten Runde hinten auf und machte meinen Reifen kaputt. Aber ich habe nicht aufgegeben und das hat sich ausgezahlt."

Zuvor erledigte seine Germain-Crew zwei reguläre Tank-Stopps unter Grüner Flagge. Ein Lucky-Dog brachte den 39-Jährigen früh im Rennen zurück in die Führungsrunde, und mit einem nahezu perfekt liegenden Toyota Camry stürmte Papis von Rang 39 zwischenzeitlich bis auf Position sieben durch das Feld nach vorne.

Nächster Start: Daytona:

Max Papis
Zwischenspurt: Von Platz 39 stürmte Max Papis bis auf Rang sieben nach vorne
© CIA

Dass der blaue Germain-Toyota gut aufgelegt sein würde, ließ bereits der Samstag erkennen, als Papis die beiden Trainingseinheiten auf den Plätzen zehn und zwölf beenden konnte. Zwei haarige Scharmützel musste er im 113 Rundenrennen überstehen, als er einen frühen Lackaustausch mit Clint Bowyer (Childress-Chevrolet) erlebte, der jedoch ohne große Folgen blieb.

Später hatte er Riesenglück, als er in Runde 82 direkt hinter dem Zusammenstoß von David Gilliland (TRG-Chevrolet) und Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge) die Staubwolke in Turn 11 unbeschadet durchqueren konnte. "Wenigstens sind wir noch unter die Top 15 gefahren", lautete das Fazit des im italienischen Como geborenen Italieners, der in der NASCAR-Saison 2009 der einzige Europäer ist.

20 Sprint-Cup-Rennen wird Papis in dieser Saison fahren. Bislang qualifizierte er sich nur einmal (Dover) nicht für das Hauptfeld. Neben Sonoma ist Platz 18 vom Superspeedway in Talladega sein bestes Resultat, was auf dem zweiten Restrictor-Plate-Oval eine Fortsetzung finden könnte: Den nächsten Sprint-Cup-Start unternimmt der Schwiegersohn von Emerson Fittipaldi am ersten Juli-Wochenende in Daytona.

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