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Evernham: Allmendinger rein, Sadler raus?

28. Dezember 2008 - 13:19 Uhr

A.J. Allmendinger soll sich durch seine Auftritte im Saisonschlussspurt ein festes Cockpit bei Gillett-Evernham gesichert haben

Elliott Sadler
Wird bald schon A.J. Allmendinger im Auto von GEM sitzen?
© IMS

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem Abschied von Red Bull und seinem fünf Rennen dauernden Kurzauftritt mit Gillett-Evernham-Motorsports (GEM) hat A.J. Allmendinger nun endlich wieder eine konkrete Perspektive für das kommende Jahr. Nach Angaben seiner Managerin Tara Ragan soll der Kalifornier 2009 einen festen Vertrag mit GEM unterzeichnen. "Wir sind in den Endzügen der Verhandlungen", bestätigte Ragan am Samstagabend.

"Es sollte im Verlauf der kommenden Woche alles klar sein. Bisher ist zwar nichts unterzeichnet, aber - klopft auf Holz - wir sind sehr sicher, dass wir die letzten verbliebenen Hürden nehmen werden", sagte die Allmendinger-Managerin. Unterdessen gilt als sicher, dass der Ex-Red-Bull-Pilot als Teamkollege von Reed Sorenson und Kasey Kahne das Auto mit der Startnummer 19 von Elliott Sadler übernehmen soll.

Der Haken: Sadler hat erst im Mai einen neuen Vertrag mit GEM über mehrere Jahre abgeschlossen. Zuletzt hieß es, dass die Mannschaft mangels Sponsoren nur drei Dodge Charger ins Rennen schicken kann, für einen vierten Wagen fehlte bislang das Geld. Von Teamseite verweigerte man bislang jegliche Stellungnahme zu den anstehenden Fahrerwechseln.

"Ich sehe keinerlei Probleme auf uns zukommen", gab sich Ragan im Hickhack um die GEM-Cockpits zuversichtlich. "Ich glaube auch, dass man von Seiten des Teams keine Probleme hat. Aber ist es schon unterschrieben, eingetütet und unter Dach und Fach? Nein. Aber ich bin ganz sicher, dass wir das in den kommenden Tagen über die Bühne bringen werden." GEM befindet sich zurzeit in Fusionsgesprächen mit Petty Enterprises. Im Zuge dessen könnte sogar ein weiteres Cockpit frei werden.

Allmendinger hatte auf der Zielgeraden der abgelaufenen Saison den Wagen von Patrick Carpentier bei GEM übernommen und dabei scheinbar bleibenden Eindruck hinterlassen. Außerdem kommt dem Kalifornier zugute, dass er ein freundschaftliches Verhältnis zu Kahne unterhält. "Man fragte A.J., ob er den Job machen kann. Dann hat er die Erwartungen wohl übertroffen", schilderte Ragan den Fünf-Rennen-Deal 2008.

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