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Porsche denkt über IndyCar-Einstieg nach

31. August 2008 - 14:18 Uhr

Wenn sich in Indianapolis demnächst an einem IRL-Einstieg interessierte Hersteller treffen, wird auch Porsche mit am Tisch sitzen

Helio Castroneves
In der IndyCar-Serie könnte in einigen Jahren auch Porsche mitmischen
© IRL

(Motorsport-Total.com) - Als vor einigen Wochen bekannt wurde, dass bei den IndyCars ab der Saison 2011 aller Wahrscheinlichkeit nach wieder mit Turbomotoren gefahren wird, begannen die Spekulationen. Denn es ist kein Geheimnis, dass sowohl die IRL als auch Motorenmonopolist Honda den Wunsch nach mindestens einem weiteren Hersteller in der Serie hegen.

Im September soll in Indianapolis ein zweites Meeting mit interessierten Werken stattfinden; ein genauerer Reglementsentwurf könnte bereits im Winter auf dem Tisch liegen. Seitens der IndyCar-Offiziellen wurde hinter vorgehaltener Hand schon vergangenes Wochenende in Sonoma davon gesprochen, dass sich zu diesem Zeitpunkt drei bis vier Hersteller mit diesem Thema auseinandersetzen.

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Porsche befindet sich in diesem Kreis, wie Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer am Rande des ALMS-Rennens in Detroit gegenüber 'Motorsport-Total.com' unterstrich: "Wir sitzen dort mit am Tisch", sagte Dürheimer, "denn wir glauben, dass die Motorenfrage bei den IndyCars eine riesige Chance darstellt."

Der Porsche-Vorstand weiter: "Denn der Rumpfmotor eines solchen Triebwerks könnte in Zukunft auch als Basismotor für verschiedene Sport- und Tourenwagenserien dienen. Wenn man einen Motor mit nur leichten Anpassungen in diversen Serien einsetzen kann, spart dies Geld und macht die Sache für Hersteller attraktiv."

Noch sind zwar keine Details betreffend des genauen Reglements bekannt, eine Lösung mit einem 1,5-Liter-Turbomotor und 1,5 bar Ladedruck wurde jedoch bereits angedacht. Dieses Konzept passt genau in das Schema, welches Dürheimer und Porsche in der Zukunft im Motorsport generell erwarten: "Weniger Zylinder, weniger Hubraum und ein Turbo."

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