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Petty und der offizielle Rücktritt

09. August 2008 - 21:31 Uhr

Kyle Petty lehnt es ab, seine Karriere in einem groß angelegtem, offiziell angekündigten Rücktritt zu beenden und will auch 2009 weiter fahren

Kyle Petty
Kyle Petty möchte auch 2009 in der obersten NASCAR-Klasse vertreten sein
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Kyle Petty ist ein alter Hase im NASCAR-Geschäft, mit der Betonung auf "alt". Seit 1979 ist der Petty-Dodge-Pilot in der obersten NASCAR-Klasse unterwegs und in der seitdem ist viel Zeit ins Land geflossen. Es ist offensichtlich, dass der Sohn der berühmten Rennlegende Richard Petty in diesem Leben nicht mehr an die Erfolge seines Vaters wird anknüpfen können und doch denkt der Sohn des "Kings" nicht an Rücktritt.

Petty will auch 2009 weiterhin ins Lenkrad greifen, aber um nicht missverstanden zu werden, erklärt er, dass ihm ein Rücktritt per se nicht zuwider ist, eher der "große, offizielle Rücktritt". Als Beispiel zieht er ein berühmtes Beispiel aus dem Hut: Bill Elliott. "Elliott ist ja auch nie zurückgetreten. Er ist nur einfach nicht mehr gekommen, wenn Sie verstehen, was ich meine", erklärt Petty.

"Wenn ihn irgendwer anruft und ihm sagt, er möge zurückkommen, kehrt er einfach zurück. Ich habe schon immer gesagt, dass, wenn ich eine Karriere gehabt hätte, wie Richard Petty oder Dale Earnhardt Sr., dann schaut man sich das an und kann sagen 'Ja, diese Jungs brauchen einen offiziellen Rücktritt'."

Der Sohn des "Kings" möchte es anders machen, als der bei den Fans extrem beliebte Mark Martin, der erst angekündigt hatte, seine Renneinsätze zurückschrauben zu wollen, um daraufhin für 2009 einen Ganzjahresvertrag zu unterschreiben - und das ausgerechnet bei der großen Top-Adresse der NASCAR: Hendrick-Chevrolet.

"Andererseits gibt Mark Martin seinen Karriere-Ende bekannt und dann unterzeichnet er einen Vertrag für eine komplette Saison. So sollte es auch nicht sein", kritisiert Petty seinen Veteranenkollegen.

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