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Jeff Gordon und Jimmie Johnson "sinnen auf Rache"

15. August 2008 - 19:27 Uhr

Jeff Gordon und Jimmie Johnson konnten im Juni das Rennen in Michigan trotz guter Wagen nicht gewinnen, das soll jetzt nachgeholt werden

Jeff Gordon
Bei Jeff Gordon entschied sich das erste Michigan-Rennen an der Box
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Das Hendrick-Team braucht eine Rückkehr an den Michigan International Speedway nicht zu fürchten - ist dies doch die Strecke, wo Dale Earnhardt Jr. seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte und alle US-Fans einen kollektiven Erleichterungsseufzer ausstießen. Für den Rest des Hendrick-Geschwaders verlief das LifeLock 400 weniger befriedigend, Jeff Gordon zum Beispiel landete in der diesjährigen Erstausgabe des Rennens nur auf Platz 18.

Dennoch freut sich der vierfache Cup-Champion, der wie auch Tony Stewart als einer der Verbliebenen "ganz Großen" auf den ersten Saisonsieg wartet, immer wieder, in den Norden der USA zurückzukehren: "Hier Rennen zu fahren hat mir hier immer großen Spaß gemacht, ich hoffe, dass der Sonntag wieder viel Spaß mit sich bringt. Im Juni waren wir hier ganz gut unterwegs, haben unsere Position aber in einer Boxenstopp-Phase verloren und mussten uns für den Rest des Rennens durch den Verkehr wühlen. Hier in der Führungsgruppe zu bleiben ist eine gute Methode, um sich aus allem Ärger rauszuhalten."

Teamkollege Jimmie Johnson hat noch immer daran zu beißen, in Michigan im Juni nicht den Sieg abgeräumt zu haben, nachdem er im Rennen so dominant war: "Um ehrlich zu sein bin ich geschockt, dass wir hier nicht gewonnen haben. Wir hatten gute Wagen, waren sehr schnell und haben verschiedene Male vorne mitgekämpft. Es schien, als gäbe es eine verrückte Strategie, die uns vom Siegen abhält."

Was aber nicht seine Vorfreude dämpft: "Die Strecke macht großen Spaß, sowohl unten an der weißen Linie, als auch ganz oben an der Wand. Man hat hier immer mehrere Linien zur Verfügung, die man nutzen kann."

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