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Gerücht: Doornbos und Ganassi?
Robert Doornbos bemüht sich weiter um ein US-Comeback in der IndyCar-Serie - Gerüchte um Verhandlungen mit Chip Ganassi

(Motorsport-Total.com) - Am Rande des Bavaria-City-Events in Rotterdam, bei dem Robert Doornbos einige Demonstrationsrunden in einem Formel-1-Renault drehte, machte das Gerücht die Runde, dass sich der Niederländer in Verhandlungen mit dem IndyCar-Team von Chip Ganassi befinden würde. So berichtete zumindest der 'Formule 1 RaceReport'.
Auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com' wollte das Doornbos-Management dieses Gerücht nicht bestätigen: "Kein Kommentar", erklärte Christian Geistdörfer zurückhaltend. "Unsere Priorität liegt derzeit klar auf dem Engagement in der Superleague Formula." Allerdings unterstrich Geistdörfer gleichzeitig, dass die IndyCar-Serie "ein großes Interesse daran hat, das vorhandene Fahrerpotenzial aufzubessern."
Doornbos ist eines der prominenten Opfer der US-amerikanischen Wiedervereinigung im Formelsport. Der 26-Jährige fuhr die ChampCar-Saison 2007 für das Minardi-Team-USA von Paul Stoddart, und gewann zwei Rennen in Mont-Trèmblant und San José. Nach dem Stoddart-Rückzug bestreitet Doornbos nun die erste Superleague-Saison in Diensten des AC Mailand.
Pikant wird die Situation, weil Chip Ganassi vor wenigen Tagen um ein Haar Tony Kanaan (Andretti-Green) als zweiten Piloten neben Saisondominator Scott Dixon verpflichtet hätte. Das lässt den eindeutigen Schluss zu, dass die Position von Dan Wheldon, dem zweiten aktuellen Ganassi-Piloten, derzeit alles andere als sicher zu sein scheint.
Für Doornbos wiederum wäre ein US-Comeback sicherlich wünschenswert, denn zwei ChampCar-Siege in der Debütsaison sprechen für sich. Dabei gäbe es jedoch neben dem Ganassi-Team noch einige weitere logische Anlaufstationen, für die sich jedoch auch einige namhafte Konkurrenten bemühen, wie etwa das kanadische Urgestein Paul Tracy.









