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Carpentiers Zukunft noch unklar

30. August 2008 - 14:00 Uhr

Patrick Carpentier weiß noch nicht, wie es im Jahr 2009 weitergehen soll - Vier-Auto-Lösung bei Evernham oder den Rennstall wechseln?

Patrick Carpentier
Patrick Carpentier hofft und bangt um seine NASCAR-Zukunft
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Patrick Carpentiers NASCAR-Zukunft hängt am seidenem Faden. Jüngst hat Sein Gillett-Evernham-Team sich mit Reed Sorenson geeinigt, der kommendes Jahr das Steuer der Nummer zehn übernehmen wird. Damit droht der Kanadier, auf der Straße zu landen. Zwar bemüht sich sein Rennstall um den Einsatz eines vierten Wagens, aber in den heutigen Zeiten darf man da nicht allzu optimistisch sein.

Robert Yates, E and M, aber auch größere Teams wie Ganassi haben mittlerweile Schwierigkeiten damit, eine vollständige Saison zu finanzieren. Bei Ganassi fiel der Wagen von Dario Franchitti mangels Sponsorgeldern weg und auch beim Auto von Juan Pablo Montoya steigt Hauptsponsor Texaco Ende der Saison aus.

All zuviel Zuversicht sollte Carpentier also nicht in die Evernham-Lösung investieren, doch die Hoffnung stirbt zuletzt: "Ich weiß, dass das möglich ist. Es ist ein Sport, der sehr von Sponsoren abhängt. Ich weiß, dass das Team hart arbeitet, um ein Sponsoren-Partner zu finden. Ich bin froh, dass sie überhaupt für dieses Saison ein komplettes Sponsor-Paket auf die Beine gestellt haben. Ich erwarte nicht von ihnen, so was jedes Jahr zu stemmen."

"Natürlich ist es immer ein Schock, wenn jemand anderes dir deinen Platz wegnimmt", kommentierte der Kanadier Sorensons Verpflichtung. "Aber sie arbeiten noch immer an einer Möglichkeit, ein viertes Auto einzusetzen. Viele Teams sind mit vier Wagen unterwegs. Hoffentlich klappt das. Wenn es nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter. Ich habe dieses Jahr sehr genossen. Ich hoffe, hier noch viele Jahre fahren zu können. Wenn das nicht der Fall sein wird, verstehe ich das."

Zumal Carpentiers Schicksal noch lange nicht zwangsläufig nur Gillett-Evernham lauten muss - der Sprint-Cup besteht aus vielen Teams, wo auch noch nicht alle Cockpits fix sind. "Wir sehen uns um. Es gibt viele Wagen, bei denen noch nichts feststeht, Ganassi und Penske und einige andere Teams. Yates und ein paar Jungs wollen auch einige zusätzliche Wagen einsetzen oder die Fahrer tauschen. Wir werden sehen, was da raus kommt. Es gibt aber auch viele Jungs, die herumwandern und selber nach Cockpits suchen", weiß der Polesetter von Loudon.

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