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Red Bull: Allmendinger mit erster Top-10-Platzierung

28. Juli 2008 - 03:29 Uhr

Während sich A.J. Allmendinger über sein erstes Top-10-Resultat freute, wollte sich Brian Vickers bei den NASCAR-Fans von Indianapolis entschludigen

A.J. Allmendinger
Der silberne Red-Bull-Toyota tauchte zum ersten Mal in den Top 10 auf
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - A.J. Allmendinger war einer der ganz wenigen Piloten, die nach dem Allstate 400 at the Brickyard ein einigermaßen positives Fazit ziehen konnten. Dem Red-Bull-Piloten glückte das erste Top-10-Resultat seiner Sprint-Cup-Karriere, was ihn in der Ownerwertung bis auf 63 Punkte an den so wichtigen 35. Platz heranführte.

Anschließend widmete er diesen Erfolg seinem neuen Crewchief Jimmy Elledge: "Seine Entscheidungen haben mich vorne mitfahren lassen, das war der Schlüssel." Elledge war vor einigen Wochen bei Chip Ganassi als Crewchief von Juan Pablo Montoya in Ungnade gefallen, und hat bei Red Bull nun ein offenbar positives neues Betätigungsfeld gefunden.

Dabei kämpfte auch der Kalifornier mit seinen Reifen: "Die letzten beiden Runden eines Runs waren nicht spaßig. Ich habe nur gebetet, denn ich habe einige Male die Vibrationen rechts hinten gespürt. Glücklicherweise kam dann jedes Mal rechtzeitig die Gelbe Flagge."

Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen erlebte Brian Vickers nach einem Motorschaden kein gutes Wochenende. "Ein Zylinder hat den Geist aufgegeben", lautete die klare Analyse des Red-Bul-Piloten, der auch mit seiner Meinung zu den Reifengeschehnissen nicht hinter dem Berg hielt.

"Wir müssen uns bei den Fans entschuldigen", forderte Vickers. "Ich möchte nicht mit dem Finger auf irgendwen deuten. Es war eine Multiplikation von vielen Dingen, die das Reifenproblem begründet haben. Aber unser Sport hätte sich besser anstellen müssen und das berührt mich peinlich. So wird es wohl vielen gehen."

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