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Daytona: Mears mit Hendrick-Abschied

02. Juli 2008 - 11:37 Uhr

Das Coke Zero 400 wird das letzte Daytona-Rennen von Casey Mears darstellen, welches er in Diensten von Hendrick Motorsports bestreitet

Casey Mears Alan Gustafson
Zum letzten Mal gemeinsam in Daytona: Casey Mears (li.) und Alan Gustafson
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die Vorzeichen für Casey Mears könnten vor dem Daytona-Wochenende wahrlich einen besseren Ausschlag haben. Am Freitag wird sein Nachfolger im Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer fünf präsentiert werden, während Mears seine Daytona-Abschiedsvorstellung im Dream-Team der NASCAR geben wird.

Wohin die Reise des 30-Jährigen gehen wird, steht noch nicht fest, aber ein gutes Resultat sollte im anstehenden Verhandlungsmarathon zumindest nicht schädlich sein. Mit den Plätzen fünf und sieben unterstrich Mears in Sonoma und Loudon zuletzt seine ansteigende Formkurve, das Team holte im Sommerrennen von Daytona 2006 und 2007 jeweils einen zweiten Platz.

Damals befand sich allerdings noch Kyle Busch am Steuer des blaugelben Hendrick-Chevrolets, was Mears viel Grund zum Optimismus gibt: "Hendrick Motorsports hat ein so gutes Restrictor-Plate-Programm und so gute Fahrer, sie haben schon viele dieser Restrictor-Plate-Rennen gewinnen können", erklärte Mears.

"Auf der Strecke wird für gewöhnlich so gut zusammengearbeitet und wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, dann sollten am Ende alle vier Hendrick-Teams ganz weit vorne stehen." Wie man in Daytona erfolgreich ist, weiß Mears spätestens seit dem Februar 2006, als er - damals noch in Diensten von Chip Ganassi - hinter Jimmie Johnson Zweiter wurde.

Für seinen Crewchief Alan Gustafson ist Daytona übrigens ein Heimrennen, denn Gustafson wuchs im benachbarten Ormond Beach, Florida auf. "Im Juli ist es hier noch viel schwerer, denn es ist heiß und die Strecke wesentlich rutschiger", weiß der Lokalmatador.

"Derjenige, der am längsten voll auf dem Gas stehen kann, ist für gewöhnlich auch der, der am Ende gut aussehen wird. Das Rennen macht unglaublich viel Spaß und ich liebe es, in der Nacht zu fahren", so Gustafson, der Mears mit dem exakt gleichen Chevrolet ins Rennen schicken wird, mit dem im Februar Platz sechs im Budweiser Shootout herausgefahren wurde.

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