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BAM-Rückzieher: Kein Sponsoring von Barack Obama

14. Juli 2008 - 12:58 Uhr

Es war zu befürchten - das angebliche Sponsoring von Barack Obama bei BAM Racing hat sich als Aktionismus eines übereifrigen Beraters herausgestellt

Ken Schrader Beth Ann Morgenthau
Beth Ann Morgenthau wird nicht mit Barack Obama als Sponsor zurückkommen
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Man kann guten Gewissens behaupten, dass die Saison 2008 das bislang chaotischste Jahr von BAM Racing darstellt, denn nun ist bereits das dritte Kapitel einer unschönen Komödie geschrieben worden, die das angebliche Sponsoring von Barack Obama zum Inhalt hatte.

Nach der Episode um einen angeblichen Microsoft-Deal und einem seltsamen Herstellerwechsel von Dodge zu Toyota, der nach nur einem einzigen Auftritt im kompletten Sprint-Cup-Rückzug endete, setzte die Geschichte um den demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama dem Ganzen nun die Krone auf.

Obama, so wurde vergangene Woche erklärt, würde am 3. August in Pocono als Hauptsponsor des BAM-Toyotas auftreten. Eine diesbezügliche Pressekonferenz sei für den 23. Juli in Miami geplant, wo der mögliche zukünftige US-Präsident persönlich vor Ort sei, um den Vertrag zu verkünden.

Starker Tobak, der in den USA für jede Menge Wirbel sorgte. Am Schlimmsten jedoch ist die Tatsache, dass es sich dabei wohl nur um einen übereifrigen "externen Berater" handelte, der scheinbar massiv über das Ziel hinausgeschossen ist, wie Teambesitzerin Beth Ann Morgenthau nun klar stellte.

"Ein unabhängiger Berater, der wusste, dass BAM Racing Firmensponsoren sucht, um wieder auf die Strecke zurückzukehren, hat die Erlaubnis von BAM Racing angefragt, um mit allen drei Präsidentschaftskampagnen in Kontakt zu treten", erklärte Morgenthau.

"Derselbe unabhängige Berater, der in dem zitierten Artikel der ' Sports Illustrated' als BAM-Sprecher bezeichnet wird, bezog sich jedoch lediglich auf vorsichtige Vorabgespräche. BAM Racing hat beschlossen, dem Rat einer überwältigenden Mehrheit von Fans zu folgen, und die Politik aus dem Sport heraus zu lassen und sich statt dessen auf andere aufregende Sponsorings zu konzentrieren, die bald bekannt gegeben werden."

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