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Kyle Busch und die Unbeliebtheit

05. Juni 2008 - 13:14 Uhr

Kyle Busch ist ohne Zweifel erfolgreich, doch die NASCAR-Fans mögen ihn nicht - kein Problem für den Joe-Gibbs-Piloten, solange er ganz vorne steht

Kyle Busch
Kyle Busch hat in der Saison 2008 bisher allen Grund zur Freude
© Fink/MST

(Motorsport-Total.com) - Kyle Busch hatte in den USA seit Beginn seiner NASCAR-Karriere niemals den Ruf eines Publikumsliebling - im Gegenteil. Allzu viele umstrittene Fahrmanöver ließen den Mann aus Las Vegas in der Gunst der Zuschauer schnell sinken, und die Aktion in Richmond, als er sich und Superstar Dale Earnhardt Jr. kurz vor Schluss um den Sieg brachte, ließ das Fass endgültig überlaufen.

Doch diese Antipathie ist für Kyle Busch nach wie vor kein Problem. Der Joe-Gibbs-Pilot glaubt auch nicht, dass sich daran im Bälde etwas ändern wird, selbst wenn er noch so viele Sprint-Cup-Erfolge einfahren kann. "Die Leute mögen es einfach nicht, wenn man etwas arrogant rüberkommt", erklärte Kyle Busch.

"Ich glaube, ich habe das ein wenig abgebildet. Es ist zwar ein wenig frustrierend, weil ich nicht der Meinung bin, dass ich das darzustellen versucht habe. Aber das dürfte der Grund sein, warum man mich nicht mag - und weniger mein Erfolg auf der Strecke."

Aber letzten Endes sei es ihm egal. "Viele Leute sehen mich ja nur im Fernsehen oder lesen im Internet über mich. Sie wissen ja gar nicht, was für ein Mensch ich bin." Letzen Endes werde er nur dafür bezahlt, seinen Job zu erledigen. "So lange ich das tun kann und mein Scheck rechtzeitig kommt, bin ich glücklich."

"Genau darum geht es. In der NASCAR glücklich zu sein, an sich und sein Auto zu glauben und die Fähigkeit zu haben, das alles auf der Strecke umzusetzen. Man muss schon der Meinung sein, dass man da draußen der Beste ist, denn sonst läuft man immer hinter irgendetwas her. Ich glaube, das ist gerade unsere Position und das macht einfach nur Spaß."

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