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Red Bull: Vickers-Team gewinnt Pit-Crew-Challenge

16. Mai 2008 - 10:40 Uhr

Die Boxenmannschaft von Brian Vickers holte sich Donnerstagnacht den Sieg in der alljährlichen Pit-Crew-Challenge vor dem Allstar-Race in Charlotte

Brian Vickers Red Bull
Die Crew von Brian Vickers besiegt die Hamlin-Mannschaft im Finale
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Langsam, aber sicher bewegt sich das Red-Bull-Team auch in der NASCAR auf die Siegerstraße. Nach einer Trainingsbestzeit von A.J. Allmendinger am vergangenen Wochenende in Darlington holte sich nun die Boxencrew von Brian Vickers den Sieg in der alljährlichen Pit-Crew-Challenge im Rahmen des Allstar-Race von Charlotte.

Schon im Vorfeld hatte Red Bull bekannt gegeben, dass das Team um Coach Greg Miller die Veranstaltung "sehr ernst" nehmen würde, was sich Donnerstagnacht auch bestätigen sollte: Im Finale (ein kompletter Boxenstopp mit anschließendem Schieben des Fahrzeugs über die Ziellinie) schlug die Vickers-Crew in einem All-Toyota-Finale die Gibbs-Mannschaft von Denny Hamlin um 0,109 Sekunden.

Es war die vierte Pit-Crew-Challenge überhaupt, die ihren vierten Sieger sah, nachdem Titelverteidiger Ryan Newman (Penske-Dodge) in Runde zwei gegen die Roush-Crew von Carl Edwards unterlag. Den schnellsten Einzelstopp legte nicht die Vickers-Crew hin, sondern die Mannschaft von Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet; 22,655 Sekunden), die jedoch wegen einer losen Radmutter mit einer Drei-Sekunden-Strafe belegt wurde.

Coach Miller, bereits 2005 für den Erfolg von Kasey Kahne (Evernham-Dodge) verantwortlich, setzte bei dem Wettbewerb zwar mehr auf Athletik, denn Mechanikerkünste, doch die Red-Bull-Truppe war eine der wenigen, die in allen fünf Durchgängen fehlerfrei arbeitete.

Insgesamt waren 24 Crews am Start: Alle 21 Mannschaften, die fest für das Allstar-Race qualifiziert sind, plus die drei bestplazierten Teams der Ownerwertung. Darunter auch Vickers, der sich nun in der Sprint-Challenge für das Allstar-Race qualifizieren muss. "Nun liegt der Druck auf seinen Schultern", so Miller, denn sein Team hätte Vickers die beste Boxenposition dafür bereits gesichert.

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