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Johnson: Die Zeit vergeht wie im Flug

25. Mai 2008 - 17:28 Uhr

Der amtierende Champion Jimmie Johnson spricht über das Coca-Cola 600, seine Siegchancen, seine Meisterschaft und die Problemzonen von Hendrick

Jimmie Johnson
Jimmie Johnson und die "kurze, lange" Nacht des Coca-Cola 600
© Getty/NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Das Coca-Cola in Charlotte, das längste NASCAR-Rennen des Jahres steht unmittelbar bevor und Jimmie Johnson steht mit Platz zehn auf einer recht vielversprechenden Startposition. Der amtierende Champion, der dieses Jahr abgesehen von Phoenix noch nicht so recht in die Gänge kam, braucht jeden Punkt, den er kriegen kann, um im Falle eines Einzugs in den Chase eine gute Ausgangslage zu haben.

Der Kalifornier weiß aber, dass neben Können und Erfahrung auch eine gewaltige Portion Glück über Sieg oder Niederlage entscheiden kann: "Dieses Rennen ist traditionell schon immer sehr verrückt. Ich habe das schon all die viele Jahre beobachtet, wo ich in diesem Sport unterwegs bin. Ich muss mich also reinknien und ich weiß, dass auf dieser Piste heute Nacht alles passieren kann."

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"Es ist ein langer Tag. Aber es ist wirklich verwunderlich, wie schnell es vergeht, sobald man mal im Auto sitzt. Aus irgendwelchen Gründen fliegen die Runden nur so dahin und die Zeit vergeht wie im Flug und ehe man es sich versieht, ist man schon in den entscheidenden letzten Runden. Zum Glück für uns funktioniert das jedes Mal so", so Johnson.

Wie sieht der Weg zum Sieg aus? Der amtierende Champion gibt die Antwort: "Hier ist eine Platzierung während des Rennens wichtiger, als anderswo. Es kommt hier sehr viel Strategie zum Tragen und man muss sich sehr clever anstellen. Es ist schon schwierig genug, 500 Meilen auf einer Strecke zu fahren, um 600 zu absolvieren, dazu muss man absolut geschickt und bedacht sein. Man muss sich die ganze Nacht in Acht nehmen. Nur so kann man gegen Rennende zur Stelle im Kampf um den Sieg sein."

Johnson möchte in Charlotte natürlich unbedingt seine Meisterschaftsambitionen neu anfachen. Der Kalifornier ist mit dem Saisonverlauf unzufrieden: "Wir sind nicht glücklich mit dem, wo wir aktuell stehen. Es war nicht gerade ein Horrorstart für uns in die Saison. Wir haben ein Rennen gewonnen und wir sind in einer guten Position, um weitere Punkte einzufahren. Aber wir haben stets im Hinterkopf, dass wir uns entwickeln und noch besser werden müssen."

Hendrick hat beim Car of Tomorrow noch nicht so gut den Bogen raus, wie andere Teams, zum Beispiel Gibbs, und das schlägt sich in den Resultaten nieder: "Dieses Auto ist unter Verkehr sehr schwierig zu fahren. Und hier ist eine gute Platzierung im Rennen selbst wichtiger, als sonst wo" runzelte Johnson die Stirn im Hinblick auf das Rennen mit seinem dichten Verkehr.

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