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Jeff Gordon: "Kyle hat uns in den Hintern getreten"

11. Mai 2008 - 13:06 Uhr

Platz drei machte Jeff Gordon nicht vollständig zufrieden, zu stark zeigte sich Kyle Busch, und zu weit hinkt Hendrick derzeit hinter dem Gibbs-Toyota her

Jeff Gordon
Der Hendrick-Chevrolet von Jeff Gordon ist 2008 noch kein Siegkandidat
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Jeff Gordon wartet auch nach elf Sprint-Cup-Rennen 2008 noch auf seinen ersten Saisonsieg. Sein Darlington-Fazit lautete im Prinzip: Gut, aber nicht gut genug für Karrieresieg Nummer acht auf dem 1,366 Meilen langen Traditionsoval in South Carolina.

Der Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 24 wies nach 500 Meilen als einer der ganz wenigen Fahrzeuge keine Darlington-Stripes auf. "Alles was ich versucht habe, war es, mich von der Mauer fernzuhalten", berichtete der vierfache NASCAR-Champion über seine Rennstrategie.

"Leicht war das nicht, denn die Balance war nicht optimal", versicherte der NASCAR-Star, der in Sachen negativer Beliebtheit in den Südstaaten derzeit nur die Nummer zwei hinter Kyle Busch zu sein scheint. "Über das Top-5-Resultat und Platz drei bin ich schon glücklich, aber gleichzeitig auch ziemlich frustriert, denn wir sind zur Zeit weit davon entfernt, Rennen gewinnen zu können."

Gordon fuhr für Chevrolet die Reifentests vor einigen Wochen, zu denen Toyota übrigens gar nicht eingeladen war: "Und dann kommt Kyle Busch daher und tritt uns alle in unseren Hintern. Wir haben viel Arbeit vor uns, und ich kann nur hoffen, dass wir in Charlotte etwas näher an ihm dran sein können."

Immerhin: Durch seinen dritten Platz hat Jeff Gordon in der Gesamtwertung nun wieder eine Position, die ihm wenigstens einen Platz im NASCAR-Chase sichert. Er gewann drei Positionen und rangiert bis zum Coca-Cola 600 in zwei Wochen nun auf Platz zehn.

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